Nach seiner Entlassung beim 1. FC Kaiserslautern soll Franco Foda einer der Kandidaten für den Trainerposten bei Zweitligist 1860 München sein - als Nachfolger für den dort beurlaubten Alexander Schmidt.

Und der 47-Jährige ist offenbar nicht abgeneigt.

"1860? Ich kann mir das schon vorstellen, will aber noch keine Statements abgeben, weil immer viel spekuliert wird", sagte Foda im Gespräch mit SPORT1. "Natürlich höre ich mir alles an, ich hatte sogar schon ein Angebot aus dem Ausland, das habe ich aber abgelehnt, weil alles so kurzfristig war."

Für Foda sei es jetzt wichtig, "dass ich alles in Ruhe auf mich zukommen lasse und die 14 Monate in Kaiserslautern nochmal Revue passieren lasse und mir selbst Gedanken darüber mache, was gut war und was weniger gut."

Der gebürtige Mainzer fügte noch hinzu: "Ich hatte mir hohe Ziele gesteckt und wollte aufsteigen, bin aber gescheitert und muss mich da auch hinterfragen." Foda sei aber kurzfristig bereit, wieder einzusteigen, "sollte etwas kommen, was interessant ist."

Und weiter: "Es wird sich immer etwas am Markt tun. Ich bleibe jetzt mal ruhig. Ich bin für alles offen, tendenziell muss es passen, wichtig ist, dass das Verhältnis Trainer und Sportdirektor zu 100 Prozent stimmt. "

Foda wurde am 29. August beim FCK nach einem 0:4 beim VfR Aalen freigestellt.

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