Kommt er oder kommt er nicht? Trainerkandidat Friedhelm Funkel und der TSV 1860 München haben ihre Verhandlungen ohne abschließendes Ergebnis unterbrochen - gestorben ist der Deal aber offenbar nicht.

"Wir sind nach guten Gesprächen auseinander gegangen und werden morgen weiter sprechen", berichtete Funkel am Mittwoch SPORT1.

Dass er inzwischen wieder abgereist ist, wollte der derzeit vereinslose Coach nicht als negatives Zeichen gewertet sehen: "Ich musste wieder zurück fliegen, weil ich noch Termine habe. Es gibt noch keine Tendenz."

Der 59-Jährige, der in seiner Karriere schon mit fünf Zweitligisten in die Bundesliga aufgestiegen ist, war am Montag in München zu Vertragsverhandlungen eingetroffen und sollte am Dienstag offiziell vorgestellt werden.

Allerdings ist Funkel nach SPORT1-Informationen nicht der Favorit von 1860-Investor Hasan Ismaik. Der Jordanier will offenbar einen prominenteren Trainer bei 1860 sehen.

Funkel sagte zu SPORT1: "Es kam noch zu keiner Einigung. 1860 ist mit Sicherheit ein interesanter Verein und es wäre sicher reizvoll den Klub nach oben zu führen."

Es müssten noch weitere Dinge geklärt werden, führte Funkel weiter aus, "bevor man zusammen kommt. Man muss jetzt mal sehen, was passiert. Eins ist aber klar: 1860 gehört wieder in die Erste Liga."

Als weiterer Kandidat bei den "Löwen" für die Nachfolge des beurlaubten Alexander Schmidt gilt der ehemalige Trainer des 1. FC Köln, Holger Stanislawski.

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