In der Trainerfrage beim Zweitligisten 1860 München steht nach Verhandlungen mit Top-Kandidat Friedhelm Funkel das Votum von Investor Hasan Ismaik aus.

"Wir warten auf sein Signal", sagte Vize-Präsident Peter Helfer. Am Mittwoch hatte es mit Funkel ein langes Gespräch gegeben, der 59-Jährige war aber danach wieder aus München abgereist. Er verwies auf noch zu klärende Details und ein Telefonat am Donnerstag.

Der Vorstand der Löwen favorisiert die Lösung mit dem Aufstiegsspezialisten, doch ob auch der Jordanier Ismaik einverstanden ist, ist noch nicht bekannt. Über seinen Cousin und Statthalter Noor Basha ließ er via "Süddeutsche Zeitung" ausrichten, dass der neue Trainer einer für Autogrammjäger sein solle.

Funkel, der schon fünf Teams in die Bundesliga geführt hat, wäre eine unspektakuläre Lösung.

Die Führung der Sechziger hat Ismaik nun alle Informationen per E-Mail zukommen lassen. Helfer deutete Funkels Rückflug nach Düsseldorf aber als "schlechtes Zeichen". Basha sagte zur Trainerfindung noch:

"Wir müssen einen guten Trainer finden, wir müssen es uns ganz genau überlegen." Und der "tz" versicherte er, dass es eine Lösung geben werde, "mit der beide Gesellschafter einverstanden sind".

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