Friedhelm Funkel ist nach wie vor ein Kandidat auf den vakanten Trainerposten beim Zweitligisten 1860 München.

Der 59-Jährige bestätigte, dass er noch am Freitag weitere Gespräche mit den Verantwortlichen des deutschen Meisters von 1966 führen wird. Funkel rechnete noch am Freitag mit einer Entscheidung der Löwen.

Sollte er die Nachfolge von Alexander Schmidt antreten, wäre es für Funkel die neunte Trainerstation im deutschen Profifußball. Zuletzt war der Neusser bis April 2012 bei Alemannia Aachen tätig.

Münchner Medien hatten am Freitag darüber spekuliert, dass Funkel bereits aus dem Rennen sei. Am Donnerstag war eine Sitzung der Verantwortlichen bei 1860 ohne Ergebnis zuende gegangen.

Vize-Präsident Peter Helfer sagte, der Klub warte jetzt auf ein Signal von Investor Hasan Ismaik. Der, so wurde gemunkelt, sei jedoch von Funkel nicht sehr überzeugt.

Das soll auch an einer Äußerung des Coaches in der Münchner "tz" liegen. Dort hatte Funkel als Experte in einer Saisonvorschau für die 2. Liga gesagt, die ständige Unruhe bei Sechzig "nervt sogar mich aus der Entfernung. Wenn dieser Scheich (Ismaik, d.Red.) in den nächsten Monaten zur Abwechslung mal die Klappe hält und die Leute in Ruhe arbeiten lässt, dann kann das was werden."

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