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Andre Breitenreiter kritisiert seine Spieler via Facebook. Quelle: Facebook/Andre Breitenreiter © facebook

Paderborn-Trainer Andre Breitenreiter hat sich nach dem Zweitrundenaus im DFB-Pokal beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken (1:2) via Facebook Luft gemacht und seine Spieler scharf kritisiert.

Besonders die erste Halbzeit missfiel dem SCP-Coach: "Das war unterirdisch, überheblich und ohne Herz. Ich halte immer die schützende Hand über meine Spieler, für diese erste Halbzeit nicht. Es ist mir unerklärlich, wieso die Mannschaft trotz eindeutiger Gegneranalyse und Aufzeigen der Riesenchance, im Pokal weiterzukommen, in der ersten Halbzeit solch ein Engagement an den Tag legt", schimpfte der Ex-Bundesligaspieler.

Bereits kurz nach dem Spiel hatte Präsident Wilfried Finke die Spieler mit harten Worten angegriffen: "Das war Arbeitsverweigerung, charakterlos und ohne Leidenschaft. Am liebsten würde ich acht Mann nach diesem Spiel rauswerfen. Brückner hatte ein Ballett-Kleidchen an, keinen Kampfanzug."

Auch für die Fan-Wut nach dem Spiel hat Breitenreiter Verständnis:

"Das war für uns allen ein sehr enttäuschender Tag und die mitgereisten Fans haben vollstes Verständnis von mir für ihre Reaktion", schrieb der 39-Jährige auf seiner Facebook-Seite. SCP-Fans hatten kurz nach dem Abpfiff versucht, den Innenraum des Stadions zu stürmen. Bei einem Disput mit Stürmer Mahir Saglik kam es fast zu Handgreiflichkeiten.

Beim Spiel gegen Union Berlin am Samstag (13 Uhr) sollen die Paderborner Profis Wiedergutmachung betreiben:

"Wir haben wieder unnötigen Druck und hoffen trotz allem auf Eure Unterstützung. Die Jungs stehen in der Pflicht und ich erwarte eine deutliche Reaktion", erklärte Breitenreiter, der mit seinem Team nur auf Platz 14 der Zweitliga-Tabelle steht.

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