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Das Public Viewing im "WM-Wohnzimmer" im Stadion von Union Berlin © imago

Knapp 200 Ultras von Union Berlin haben am Sonntag gegen das mittlerweile schon kultige "WM-Wohnzimmer" im Stadion des Zweitligisten protestiert.

Während der Team- und Trikotpräsentation des Klubs entrollten die Fans ein Transparent mit der Aufschrift "Die eigenen Werte mit Füßen getreten, zum Trainingsauftakt ins Exil gebeten!"

Wegen der Nutzung des Stadions an der Alten Försterei als Public-Viewing-Zone hatte Union seine Auftaktveranstaltungen auf einen Platz des Nachwuchs-Leistungszentrums verlagert.

Nach einer halben Stunde des friedlichen Protestes verließen die Ultras die Veranstaltung, auf der unter anderem der neue Trainer Norbert Düwel im Rahmen eines Interviews zu Wort kam.

Etwa 1200 Fans verfolgten die Präsentation bis zum Schluss.

Das Public Viewing im Stadion erfreut sich in Berlin ansonsten großer Beliebtheit.

12.000 Zuschauer, davon etwa 3000 auf ihren selbst mitgebrachten Sofas, verfolgen die WM-Spiele.

Auch international sorgte dies bereits für Aufmerksamkeit.

Diverse Medien von Australien bis Amerika berichteten ausführlich über die Idee, mehr als 800 Sofas auf das Spielfeld zu stellen.

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