Juve-Coach: Müller auf einer Stufe mit Ribery
Von Mathias Frohnapfel
München - Mit einem Lächeln ist Ciro Ferrara am Mittwochabend durch die Mixed-Zone der Allianz Arena geschritten.
Zwar kritisierte der Juve-Trainer sein Team für einige unnötige Ballverluste in der Spieleröffnung.
Doch letztlich war er mit dem torlosen Remis nicht unzufrieden, das sich sein Team im Champions-League-Match gegen den FC Bayern erobert hatte (Datencenter: Gruppe A).
Mit Sport1.de sprach der 42-Jährige über die Partie, die Leistung von Diego und den Bayern-Angriff.
Sport1.de: Herr Ferrara, wie zufrieden sind Sie mit dem Spiel? War es ein Punktgewinn oder hätten Sie sich hier mehr versprochen?
Ciro Ferrara: Nein, nein. Das Unentschieden ist am Ende ein gerechtes Ergebnis, und auch für uns ein gutes Resultat. Es ist klar, dass uns weiter die beiden Punkte fehlen, die wir beim Remis gegen Bordeaux haben liegen lassen.
Sport1.de: Was bedeutet das 0:0 für die weitere Gruppenphase?
Ferrara: Es ist noch zu früh, darüber zu sprechen. Aber ich wünsche mir natürlich, dass das ein entscheidender Punkt für uns war. Die Gruppe ist aber noch ganz offen, es sind noch einige Partien zu spielen. Wir müssen jetzt anfangen, zu gewinnen.
Sport1.de: Wie bewerten Sie die Leistung des FC Bayern?
Ferrara: Bayern München ist eine große Mannschaft. Sie haben sehr schnelle und flinke Spieler, die im Eins-gegen-Eins sehr stark sind.
Sport1.de: Wen meinen Sie konkret?
Ferrara: Das gilt für Robben, Ribery und Müller. Thomas Müller hat mich übrigens beeindruckt. Das sind alles Fußballer von sehr hoher Qualität. In der ersten Halbzeit haben sie uns einige Probleme bereitet.
Sport1.de: Die zweite Hälfte dürfte dann etwas mehr nach Ihrem Geschmack gewesen sein, oder?
Ferrara: Ja, das lief für uns dann viel besser. Wir hatten quasi kein Risiko mehr, ein Tor zu bekommen. Wir haben uns bereits zum Ende der ersten Hälfte taktisch besser auf Bayern eingestellt. (Tippen Sie die Spiele im Sport1.de-Champions-League-Rechner!)
Sport1.de: Und wie haben Sie Diegos Auftritt gesehen?
Ferrara: Gut. Er ist nach seiner Verletzung natürlich noch nicht am Maximum, aber er ist schon viel besser in Form als noch gegen Bologna.
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