Messis Knie verdreht - Barca gibt Entwarnung
München - Es war ein Schockmoment für den FC Barcelona.
Der bis zur 58. Minute geschonte Weltfußballer Lionel Messi wurde nach einem Zusammenprall mit Benfica Lissabons Keeper Artur Moares mit einer Knieverletzung sofort ins Krankenhaus gebracht.
Bei dem Duell verdrehte sich der Argentinier das Knie und lag lange mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen. (DIASHOW: Die Bilder des Spieltags)
Nun stellt sich die Fußballwelt die Frage: Wie schlimm ist es?
Diagnose: Prellung
Der FC Barcelona bestätigte zunächst eine Prellung und einen Bluterguss als erste Diagnose. Noch in der Nacht verbreitete Barca dann über Twitter, dass Tests die Diagnose bestätigt hätten - ließ dabei aber offen, wie schwer die Prellung ist und ob noch weitere Tests folgen.
Benfica trotzte dem Sieger der Gruppe G zwar ein 0:0 ab, das zweite Achtelfinal-Ticket erkämpfte sich aber Celtic Glasgow mit einem 2:1 (1:1) gegen Spartak Moskau. ( DATENCENTER: Champions League).
Historisches Debakel
Titelverteidiger FC Chelsea hat in der Champions League ein historisches Debakel erlebt. 200 Tage nach dem Finalsieg in München schieden die "Blues" als erster Titelverteidiger in der Geschichte der Königsklasse trotz eines abschließenden 6:1 (2:0)-Torfestivals gegen den FC Nordsjaelland bereits nach der Gruppenphase aus.
Chelsea blieb Dritter der Gruppe E, da Juventus Turin zeitgleich bei Schatchjor Donezk 1:0 (0:0) gewann.
Juve ist weiter
Juve (12 Punkte) zieht somit als Sieger der Gruppe E vor den Ukrainern (10) ins Achtelfinale ein, Chelsea muss in der Europa League weiterspielen.
In der Bayern-Gruppe F gewann der FC Valencia beim OSC Lille 1:0 (1:0), musste sich im Fernduell um den Gruppensieg aber dem punktgleichen deutschen Rekordmeister geschlagen geben, der sich mit 4:1 (1:0) gegen BATE Borissow durchsetzte.
Jonas (36.) traf für Valencia per Foulelfmeter.
Gala sichert Platz zwei
Platz zwei in der Gruppe H hinter Manchester United holte Galatasaray Istanbul, das sich mit 2:1 (0:1) bei Sporting Braga durchsetzte. Dem rumänischen Meister CFR Cluj reichte somit das 1:0 (0:0) bei Manchester nicht für das Achtelfinale.
Mit einem sehenswerten Distanzschuss hatte Luis Alberto (56.) die Gäste im Old Trafford noch jubeln lassen.
Im Stadion an der Stamford Bridge sorgte der niederländische Schiedsrichter Bas Nijhuis in der ersten Hälfte für einen Rekord, als er binnen sechs Minuten dreimal auf Handelfmeter entschied.
Keeper bleiben bei Elfmetern Sieger
Den ersten hielt Chelsea-Keeper Petr Cech gegen Nikolaj Stokholm (32.), anschließend scheiterte Eden Hazard an Gäste-Torwart Jesper Hansen (35.), bevor David Luiz (38.) Chelsea vom Punkt aus in Führung brachte.
Fernando Torres (45.+2/56.), Gary Cahill (51.), Juan Mata (63.) und Oscar (71.) erzielten die weiteren Treffer für die Londoner, nur 19 Sekunden nach Wiederanpfiff markierte Joshua John den ersten Auswärtstreffer für den Underdog aus Dänemark.
Der italienische Rekordmeister Juventus Turin profitierte beim Duell in Donezk von einem Eigentor. Alexander Kutscher (56.) lenkte den Ball ins eigene Tor. Allerdings war das Tor irregulär. Vorlagengeber Stephan Lichtensteiner stand vor seinem Pass im Abseits.