Didier Drogba hat pikiert auf Aussagen von Jupp Heynckes reagiert, die ihn in die Nähe eines "Schwalbenkönigs" rückten.
"So ist es nicht. Ich weiß, ich bin kein Schauspieler. Sie haben einen großen Trainer, der viel für den Klub getan hat. Ich habe großen Respekt vor ihm. Aber nein, ich bin kein Schauspieler", sagte der mit fünf Champions-League-Treffern beste Angreifer des FC Chelsea vor dem Endspiel gegen die Münchner am Samstag.
Heynckes hatte Drogba am Freitag als "herausragenden Stürmer" gelobt, aber mit dem Nachsatz: "Er übertreibt es manchmal mit der Schauspielerei."
Dies und die englische Übersetzung, in der das negative "actor" (Schauspieler) vorkam, sorgten auf der Insel für große Aufregung.
Im englischen Fußball gibt es kaum etwas Verwerflicheres, als Elfmeter per Schwalbe zu schinden. Drogba (34) wurde seine "Fallsucht" zu Beginn seiner Zeit bei Chelsea häufiger vorgeworfen.
Der ivorische Nationalspieler, dessen Vertrag bei den Blues ausläuft, wies außerdem Gerüchte zurück, wonach er ein Angebot vom FC Barcelona habe.
Er werde sich nach Saisonende mit den Verantwortlichen des FC Chelsea über seine Zukunft unterhalten, ergänzte der Angreifer, der vor einem Wechsel nach Shanghai stehen soll.
"Es geht nur um den Sieg, dafür werden wir alles tun. Ob es mein letztes Spiel ist oder nicht - ich möchte es einfach genießen", sagte Drogba.
