Vor dem Champions-League-Spiel des FC Schalke 04 bei Montpellier nimmt Mittelfeldspieler Jermaine Jones seine Kollegen in die Pflicht.
Die anhaltende Trainer-Diskussion dürfe keine Ausrede für schlechte Leistungen sein.
"Der Trainer steht draußen, wir haben die Verantwortung auf dem Platz. Für die aktuelle Leistung müsste es allen egal sein, ob der Trainer bleibt oder nicht", erklärte Jones im Interview mit dem "kicker".
Bei der Frage, ob Platz eins in der Gruppe B der Königsklasse das Optimum ist, gab er seinem skeptischen Trainer Huub Stevens recht: "Wenn wir Arsenal hinter uns lassen, würden wir schon ein Ausrufezeichen setzen, auch für den kommenden Gegner im Achtelfinale. Aber, und damit hat der Trainer recht: Es ist nicht gesagt, dass man als Gruppenerster wirklich eine leichtere Mannschaft zugelost bekommt."
Für seine persönliche Zukunft kann sich Jones auch weiterhin die Doppelbelastung Bundesliga und US-Nationalmannschaft vorstellen: "Ich genieße die Spiele, die Flüge sind lang genug, um auszuschlafen. Die WM 2014 ist das nächste große Ziel. Danach werden eventuell einige ältere Spieler zurücktreten - vielleicht kann ich dann ja als Kapitän weitermachen. Ich hoffe, dass Jürgen Klinsmann es möglichst lange mit mir aushält."
