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Das Gruppenspiel in Gruppe B konnte Brasilien mit 3:0 gegen die USA gewinnen © getty

Die USA glauben an den Überaschungssieg im Confed-Cup-Finale. Die Brasilianer fürchten sich nicht vor einem schlechten Omen.

München - Es ist nicht unbedingt erstrebenswert, das Endspiel des Confederations Cup zu gewinnen.

Denn die Geschichte lehrt: Der Turniersieger der WM-Generalprobe wird garantiert nicht Weltmeister. Brasilien hat dies schon zweimal schmerzlich erfahren müssen.

Nach dem Sieg beim Confed Cup 1997 unterlag die Selecao im Jahr darauf im WM-Endspiel von Paris gegen Frankreich (0:3), ihrem grandiosen Erfolg 2005 in Deutschland folgte 2006 in Frankfurt/Main das Scheitern im Viertelfinale - wieder gegen Frankreich (0:1).

Das "Gesetz der Serie" schreckt die Brasilianer allerdings nicht.

"Den Job gut zu Ende bringen"

Vor dem Endspiel der "Mini-WM" 2009 (ab 20.15 Uhr LIVE und im DSF) im Ellis Park von Johannesburg gegen den Favoritenschreck USA sind die Südamerikaner guter Dinge und offensichtlich hoch konzentriert.

"Ein Jahr vor der WM ist das Turnier bisher sehr wichtig für uns gewesen. Wir hatten einige sehr wichtige Spiele, und wir haben jedes mal 100 Prozent gegeben", sagte Mittelfeldspieler Gilbert Silva.

Er fügte hinzu: "Jetzt wollen wir den Job auch gut zu Ende bringen." Es gibt wenig, was dagegen spricht.

Vernichtende Statistik gegen die USA

Endspielgegner USA hat mit seinem Halbfinalsieg gegen Spanien für eine sportliche Sensation und weltweit für Verblüffung gesorgt. 121937(Die Bilder des Halbfinals)

Und die Amerikaner, die zum ersten mal in ihrer 93-jährigen Verbandsgeschichte in Endspiel eines großen FIFA-Turniers stehen, peilen auch gegen den fünfmaligen Weltmeister "ein Wunder" an, wie ihr Nationaltrainer Bob Bradley versicherte. (DATENCENTER: Spielplan Confed Cup)

Die Statistik aber spricht dagegen: 13 Mal spielten die USA bisher gegen Brasilien, zwölf Mal verloren sie.

Der einzige Sieg der Amerikaner gegen eine "Selecao" liegt 11 Jahre zurück (1:0 in Los Angeles). Und sie wollen auch tatsächlich nichts unversucht lassen, diesen Erfolg zu wiederholen.

Howard gibt die Taktik vor

Auch ihre Taktik ist bereits klar: "Wenn man einen Überraschungssieg landen will, muss man verteidigen, als hinge das eigene Leben davon ab", sagte Torhüter Tim Howard, der so gesehen beim 2:0 gegen Spanien sich und seine Mitspieler rettete.

Beim 0:3 gegen Brasilien in der Vorrunde gelang das allerdings überhaupt nicht.

"Karten werden neu gemischt"

Die Brasilianer waren zunächst einmal verdutzt, dass sie dem Sparringspartner aus der Gruppenphase jetzt noch einmal begegnen.

"Brasilien gegen Spanien, das war das Finale, auf das alle gewartet haben", bemerkte Luis Fabiano.

Die USA aber würden "verdientermaßen das Finale bestreiten", betonte Angreifer Kaka und warnte schon mal pflichtgemäß, den Gegner angesichts der Statistik und des Resultats aus der Vorwoche nur nicht zu unterschätzen: "Die Karten werden neu gemischt. Sie werden sicher ihre Fehler abstellen."

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