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Fernando Torres (r.) schoss Spanien zum EM-Titel. Gegen die USA ging er leer aus © getty

Nach dem überraschenden Aus im Halbfinale zieht Spaniens Trainer Vicente del Bosque dennoch eine positive Turnier-Bilanz.

München - Nach dem überraschenden Aus im Halbfinale gegen die USA will sich Spanien mit einem Sieg vom Confed Cup verabschieden und eine neue Erfolgsserie starten.

"Wir müssen wieder bei Null anfangen", sagte Stürmer Fernando Torres vor dem Spiel um Platz drei am Sonntag (ab 14.45 Uhr LIVE, und live im DSF).

Nach dem Ende der Serien von 35 Spielen ohne Niederlage und 15 Siegen eine logische Behauptung.

Doch in der Tat schienen die Europameister unbeeindruckt von ihrer 0:2-Niederlage gegen die USA. (Schiffbruch an der US-Küste)

121937(Die Bilder des Halbfinals)

"Eigentlich ist es ganz gut, dass es uns nicht bei der WM passiert ist. Und die großen Herausforderungen fangen eh jetzt erst an", meinte Torres.

Im Favoritenkreis für die WM

"Wir gehören zu der Gruppe von Kandidaten, die bei der WM um den Titel spielt", sagte Trainer Vicente del Boque auf die Frage, ob Spanien bei einer WM-Endrunde gegen Mannschaften wie Brasilien oder Argentinien bestehen könne.

In der abschließenden Partie gegen die Gastgeber wird Del Bosque voraussichtlich einigen Stammkräften eine Pause gönnen. "Wir werden ein paar frische Kräfte in die Mannschaft einbauen", kündigte der Coach an.

Überheblichkeit war nicht das Problem

Dass sein Team gegen zuletzt nicht mehr die notwendige Frische hatte, wollte der ehemalige Erfolgstrainer von Real Madrid so nicht stehen lassen.

"Die Mannschaft steckt auch nicht in einem Tief. Wir sprechen von einem einzigen Spiel, das wir verloren haben." Außerdem hätte der Gegner auch seinen eigenen Anteil am Erfolg gehabt.

Del Bosque glaubt nicht, dass seine Spieler durch die Erfolge der vergangenen Monate ein übertriebenes Selbstbewusstsein entwickelt hätten. "Es kann sein, dass so etwas im Umfeld aufgebaut wurde, aber nicht innerhalb der Mannschaft."

Lehrreiche Niederlage

Die Niederlage gegen die USA sei für sein Team trotz des Schmerzes über das Ausscheiden "sehr lehrreich", und der Confed Cup auch eine sehr gute Vorbereitung auf die ausstehenden WM-Qualifikationsspiele gewesen.

"Wir sind sehr froh über die Erfahrungen, die wir hier in Südafrika machen konnten", so der spanische Coach.

Freundliche Gastgeber

"Wir haben die Gegebenheiten vor Ort und einige Spielstätten kenngelernt, was uns für das kommende Jahr sicher nützlich sein wird. Und außerdem haben wir einen sehr guten Eindruck von den Menschen in Südafrika bekommen, die uns immer sehr freundlich behandelt haben."

Am Sonntag könnte sich das zumindest ein wenig ändern. Gegner im Spiel um Platz drei in Rustenburg ist Gastgeber Südafrika.

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