Die Frauen-Fußball-WM 2011 in Deutschland (26. Juni bis 17. Juli 2011) soll klimaneutral werden. Dieses Ziel formulierten Vertreter des Weltmeisterschafts-Organisationskommitees am Mittwoch vor dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages.

"Wir wollen eine klimafaire WM hinbekommen, und die WM CO2-neutral gestalten", sagte Ulrich Wolter, Gesamtkoordinator des WM-OKs. Damit wird das Konzept "Green Goal", das schon bei der Heim-WM 2006 erfolgreich umgesetzt wurde, erneut aufgegriffen.

Die bei der WM 2011 entstehenden Treibhausgasemmissionen sollen durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Gleichzeitig gab OK-Präsidentin Steffi Jones bekannt, dass bisher 220.000 der insgesamt 700.000 Tickets verkauft sind, und zeigte sich sehr zufrieden:

"Es ist uns ein großes Anliegen, die WM 2011 zu einem Highlight werden zu lassen. Wir vergleichen uns nicht mit der WM 2006. Wir wollen unsere eigene Geschichte schreiben", sagte Jones vor den Politikern.

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