Die Frauenfußball-WM in Deutschland (26. Juni bis 17. Juli) bleibt ein Zuschauermagnet. Wie OK-Präsidentin Steffi Jones am Dienstag mitteilte, seien bereits 510.000 Karten für das Turnier verkauft.

Um Chancengleichheit zu garantieren, erfolgt die Zuteilung aufgrund der großen Nachfrage am 24. Februar 2011 per Losverfahren.

Insgesamt gab es in der am Sonntag zu Ende gegangenen vierten Verkaufsphase 80.000 Ticket-Bestellungen aus über 40 Ländern.

"Es freut uns sehr, dass die Frauen-WM 2011 ein solch großes Interesse hervorruft. Dies zeigt, welch großen Anklang die erste Frauenfußball-WM in Deutschland bei unserer Bevölkerung findet. Wir sind zuversichtlich, wir werden volle Ränge und eine einmalige WM-Atmosphäre haben. Für die Spiele mit deutscher Beteiligung wird es in der letzten Verkaufsphase mit der Ausnahme von Plätzen mit eingeschränkter Sicht keine Tickets mehr geben", sagte Jones.

Insgesamt stehen 700.000 Tickets zur Verfügung. Der Kartenverkauf soll 27 Millionen Euro einbringen. Um dies zu erreichen, müssten die Stadien zu 80 Prozent ausgelastet sein. Damit fehlen derzeit nur noch 50.000 verkaufte Eintrittskarten.

Angepeilt wird jedoch eine volle Auslastung. "Es ist ein langer Weg, die Stadien zu 100 Prozent zu füllen, aber das ist unser Ziel", hatte Jones Ende vergangenen Jahres erklärt.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der ein WM-Nachhaltigkeitsprogramm mit einem Budget von 19,3 Millionen Euro für Schulen, Vereine und die Umwelt ins Leben gerufen hat, trägt das alleinige finanzielle Risiko. Der WM-Etat beträgt insgesamt 51 Millionen Euro. Die Karten kosten zwischen 15 und 200 Euro.

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