In vier Länderspielen holt sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft den Feinschliff für die Weltmeisterschaft (26. Juni bis 17. Juli) im eigenen Land.

In der Vorbereitung auf die WM-Endrunde trifft die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am 21. Mai in Ingolstadt auf Nordkorea, am 3. Juni in Osnabrück auf Italien, am 7. Juni in Aachen auf einen noch nicht feststehenden Gegner und am 16. Juni bei der WM-Generalprobe in Mainz auf Norwegen.

"Ich bin sehr zufrieden mit den Gegnern, die wir für diese wichtigen Tests gewinnen konnten. Wir spielen gegen starke Mannschaften, die uns absolut fordern werden", sagte DFB-Trainerin Silvia Neid:

"Außerdem werden uns diese Teams einen Vorgeschmack auf die WM liefern, weil sie für ganz unterschiedliche Spielphilosophien stehen. Da ist die Flexibilität unserer Spielerinnen gefordert. Das gilt ja auch für unsere WM-Gruppe, in der wir mit Kanada, Nigeria und Frankreich auf Nationen treffen, die für grundverschiedene Fußballkulturen stehen."

DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg freut sich auch für die Zuschauer. "Wir haben nicht nur Gegner, die für unsere Trainerin, sondern auch für unsere Fans attraktiv sind. Mit diesen Länderspielen bieten wir unserem Publikum vor der WM bereits hochklassigen Frauenfußball", sagte Ratzeburg:

"Und wir sind ganz gezielt in Städte gegangen, die keine WM-Standorte sind. Unsere Wahl ist auf moderne Stadien mit Kapazitäten gefallen, die stimmungsvolle Kulissen versprechen."

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