Bundestrainerin Silvia Neid und ihr "Chefkritiker" Bernd Schröder haben ihren Streit beigelegt.

Neid und der Coach des Deutschen Meisters Turbine Potsdam haben sich vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Potsdamerinnen in der Champions League gegen den schottischen Rekordmeister Glasgow City (10:0) ausgesprochen.

Schröder hatte die Bundestrainerin vor, während und nach der WM-Endrunde heftig kritisiert. Neid warf Schröder daraufhin vor, er habe den Ehrenkodex verletzt.

Gleich nach der Europapokal-Partie demonstierten Neid und Schröder mit zahlreichen Gesten sowie Umarmungen noch auf dem Rasen ihre neue Harmonie.

"Wir haben miteinander gesprochen. Vieles wurde auch nicht so kommuniziert, wie es wirklich war", sagte Neid, die sich zum ersten Mal ein Heimspiel der Brandenburgerinnen vor Ort angesehen hatte: "Ich komme gerne wieder nach Potsdam."

Neid betonte noch einmal, dass ihre bisherige Abwesenheit lediglich an der geographischen Aufteilung der Bundesligisten zwischen ihr und Assitenztrainerin Ulrike Ballweg lag.

Zudem erklärte die Bundestrainerin, dass sie sich mit Schröder in den vergangenen Wochen bereits zweimal ausgetauscht habe. Dazu kamen Telefonate vor und nach Länderspielen.

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