Nadine Angerer und Fatmire Bajramaj kehren beim Algarve Cup (29. Februar bis 7. März) in das Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft zurück.

Torfrau Angerer, die in der Vorwoche beim EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei (5:0) verletzungsbedingt passen musste, soll bis zum Abflug am Montag wieder "hergestellt" sein, sagte Bundestrainerin Silvia Neid.

Bajramajs Rückkehr in den 21-köpfigen Kader ist reine Formsache. Die Offensivspielerin hatte nach überstandener Gehirnerschütterung bereits zum Türkei-Spiel nach Izmir nachreisen sollen, war dann aber bei der Anreise vom Winterchaos gestoppt worden.

Ob Angerer nach der Entzündung des Schleimbeutels und Reizung der Patellasehne im linken Knie bereits spielfähig ist, entscheidet Neid vor Ort.

"Wir werden aber nichts riskieren, was ihr Gesundheitszustand nicht zulässt", sagte Neid.

Bei dem hochkarätig besetzten Turnier in Portugal muss die Bundestrainerin weiterhin ohne die Stammkräfte Inka Grings (Achillessehnen-Operation), Simone Laudehr (Meniskus-Operation) und Kim Kulig (Reha nach Kreuzbandriss) auskommen.

In der Abwehr ersetzt Luisa Wensing (FCR Duisburg) derweil Tabea Kemme (Turbine Potsdam), die an einem Ellenbogenbruch laboriert.

Zum Auftakt trifft die DFB-Auswahl beim Algarve Cup auf Island (29. Februar/15 Uhr), anschließend kommt es zum Duell mit China (2. März/16 Uhr) und Schweden (5. März/16 Uhr).

Da die Deutschen durch das Viertelfinal-Aus bei der Heim-WM 2011 die Olympia-Qualifikation verpasst haben, will Neid in Portugal an der Weiterentwicklung des Teams arbeiten.

Dabei wird es darum gehen, nach dem Umbruch im Anschluss an die WM neue Führungsspielerinnen zu suchen. "Es muss Leute im Team geben, die den Ton angeben. Ich bin sicher, dass diese Hierarchie wachsen wird", sagte Neid.

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