Ohne großen Glanz und Gloria hat Borussia Dortmund seine Pflicht erfüllt und ist ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der deutsche Meister gewann hochverdient mit 2:0 (1:0) gegen den Zweitligisten Dynamo Dresden, der mit dem 4:3 nach Verlängerung gegen den "Vize" Bayer Leverkusen für die Sensation der ersten Runde gesorgt hatte.
Doch der BVB erwies sich für die Sachsen in jeder Beziehung als eine Nummer zu groß. Robert Lewandowski überwand das Abwehrbollwerk der Gäste vor der Halbzeit zum 1:0 (30.), bevor Nationalspieler Mario Götze (64.) für die Entscheidung sorgte.
Das Spiel vor 73.100 Zuschauern hatte unter anderem wegen Ausschreitungen Dresdner Fans, bei denen 15 Personen verletzt wurden, mit 15-minütiger Verspätung begonnen.
Und auch während der Begegnung zeigten die 10.000 mitgereisten sächsischen Anhänger ihr hässliches Gesicht, brannten Feuerwerkskörper ab, sodass Schiedsrichter Peter Gagelmann die Partie mehrfach kurz unterbrechen musste.
Der 1. FC Köln ist dagegen als fünfter Bundesligist in der laufenden Pokalrunde ausgeschieden. Die "Geißböcke" unterlagen im Erstliga-Duell bei 1899 Hoffenheim 1:2 (1:1).
Köln war in Sinsheim durch Mato Jajalo (6.) früh in Führung gegangen. Hoffenheim, dessen Trainer Holger Stanislawski fünf Stammkräfte geschont hatte, drehten der Nigerianer Chinedu Obasi (41.) und der 1,5 Millionen teure Neuzugang Knowledge Musona aus Simbabwe (50.) aber die Partie.
Nur mit viel Glück und durch einen Geniestreich von Dennis Aogo hat der Hamburger SV den Einzug ins Achtelfinale geschafft und seinem neuen Trainer Thorsten Fink den ersten Sieg beschert.
Der Nationalspieler sorgte mit einem sehenswerten Freistoß in der 111. Minute für den 2:1 (1:1, 0:1)-Erfolg nach Verlängerung beim Regionalligisten Eintracht Trier, der zwischenzeitlich auf eine Fortsetzung seiner zahlreichen Pokal-Glanztaten gehofft hatte.
Ahmet Kulabas hatte die Gastgeber in der achten Minute in Führung gebracht, der Schwede Marcus Berg rettete den HSV mit dem Ausgleich in der 62. Minute in die Verlängerung.
Locker den Sprung ins Achtelfinale schaffte die SpVgg Greuther Fürth. Der Tabellenführer der Zweiten Liga fertigte den Liga-Rivalen SC Paderborn mit 4:0 (3:0) ab. Den Erfolg der Kleeblättler stellten Milorad Pekovic (4.), Christopher Nöthe (28.), Olivier Occean (35.) und Tayfun Pektürk (78.) sicher.



