Der bislang glücklose Trainer Michael Skibbe hofft in der Krise von Hertha BSC auf die vielbeschworenen eigenen Gesetzmäßigkeiten des DFB-Pokals.
"Ich bin optimistisch. Der Pokal ist ein anderer Wettbewerb, da haben wir zuletzt dreimal gewonnen, und daran wollen wir anknüpfen", sagte der 46-Jährige vor dem Viertelfinal-Duell am Mittwoch gegen Borussia Mönchengladbach (ab 18.45 Uhr im LIVE-TICKER).
Nach drei Rückrundenniederlagen in der Bundesliga unter seiner Leitung ist der Druck auf Skibbe bereits groß. In den Berliner Medien wird der ehemalige DFB-Coach als "Wackel-Trainer" ("Bild") und "Schönredner gegen die Abstiegsangst" ("Berliner Morgenpost") bezeichnet.
Das Boulevardblatt "B.Z." druckte auf seiner Titelseite die Frage, die sich viele Hertha-Fans derzeit stellen: "Skibbe schon am Ende?"
Manager Michael Preetz stärkte jedoch dem Coach den Rücken und deutete an, dass die Trainerdiskussion mit einem Sieg gegen Gladbach bereits beendet werden könnte: "Mit jedem positiven Ergebnis kann die Stimmung schnell kippen."



