Mit einem umstrittenen Foulelfmeter hat Filip Daems Borussia Mönchengladbach ins Pokal-Halbfinale geschossen und die Träume von Hertha BSC vom ersten Endspiel im eigenen Stadion beendet.
Dem Tabellenvierten reichte im "Gefrierschrank" Olympiastadion eine durchschnittliche Leistung und die Hilfe von Schiedsrichter Felix Brych zum 2:0 (0:0)-Sieg nach Verlängerung gegen engagierte, aber glücklose Berliner.
Für hitzige Diskussionen sorgte die entscheidende Szene vor dem Tor in der 101. Minute.
Hertha-Verteidiger Roman Hubnik hatte Gladbachs Stürmer Igor de Camargo im Strafraum nach Meinung des Münchner Unparteiischen eine Kopfnuss verpasst, der Belgier ließ sich spektakulär fallen.
Hubnik sah für seine dumme Aktion die Rote Karte, Daems verwandelte den Elfmeter. Den zweiten Treffer erzielte Oscar Wendt in der Nachspielzeit der Verlängerung (120.+2).



