Nach der bitteren 0:2-Niederlage von Hertha BSC Berlin im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Mönchengladbach hat sich Schiedsrichter Felix Brych zu Wort gemeldet.
Der 36-Jährige war in der Verlängerung der Partie beim Stand von 0:0 auf eine Schwalbe des Gladbachers Igor de Camargo reingefallen, hatte Herthas Abwehrchef Roman Hubnik wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit die Rote Karte gezeigt, auf Strafstoß für die Gäste entschieden und somit das Ausscheiden der Berliner eingeleitet.
"Auf dem Platz war ich mir sicher, dass ich richtig gelegen hatte. Ich will die Gesamtschuld nicht auf mich nehmen, räume aber ein, unglücklich agiert zu haben", wird Brych bei "Bild" und "B.Z." zitiert.
"Es waren drei Personen an der Situation beteiligt: Zwei Spieler, die sich nicht korrekt verhalten haben, und ein Schiedsrichter, der das Spiel zuvor vielleicht unterbinden hätte können. Aber ich wollte Hertha die Möglichkeit eines schnellen Konterangriffs nicht nehmen, habe deshalb auf Vorteil entschieden", erklärte der Referee weiter.
Tags zuvor hatten die Verantwortlichen von Hertha BSC bereits lautstark ihren Unmut geäußert und Brych für den Berliner Pokal-K.o. verantwortlich gemacht.



