Neben der "Meisterschale" ist der DFB-Pokal die begehrteste Trophäe im deutschen Fußball.
Wolfgang Niersbach, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), wird ihn am Samstag in Berlin dem Sieger des Endspiels zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (20 Uhr) übergeben.
Der Pokal wurde 1964 beim Kölner Künstler Wilhelm Nagel, einem Dozenten für Goldschmiedekunst an den Kölner Werkschulen, entworfen.
Der erste Klub, dem der "Pott" in seiner jetzigen Form überreicht wurde, war der BVB nach dem 2:0 im Endspiel 1965 gegen Alemannia Aachen.
Der Pokal ist rund 52 Zentimeter hoch, 5,7 Kilogramm schwer und hat ein Fassungsvermögen von acht Litern. Er besteht aus feuervergoldetem Sterlingsilber.
Nagel verwendete 250 Gramm Feingold und verzierte den Pokal mit zwölf Turmalinen, zwölf Bergkristallen und achtzehn Nephriten. Kernstück ist das aus grünem Nephrit geformte DFB-Emblem.
Der materielle Wert der Trophäe wird von Kunstexperten auf mindestens 100.000 Euro geschätzt - der ideelle Wert liegt weitaus höher.
Auf dem Sockel sind die bislang siegreichen Mannschaften eingraviert. Weil bis 1991 etwa 700 Buchstaben und Ziffern mit den Jahreszahlen auf dem Sockel verewigt wurden, musste dieser um fünf Zentimeter erhöht werden.
Der noch zur Verfügung stehende Platz reicht für Siegergravuren bis zum Jahr 2020.



