Markus Babbel wirkte auch einen Tag nach der peinlichen 0:4 (0:3)-Niederlage von 1899 Hoffenheim in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Viertligisten Berliner AK ratlos.
"Ich kann es Ihnen nicht erklären. Ich könnte jetzt sagen, der Platz war stumpf oder es war heiß. Aber das sind Alibis, die nicht zählen. Es war einfach ein kollektiver Blackout, ich habe meine Mannschaft noch nie so gesehen", erklärte der Trainer der Kraichgauer in einem Telefon-Interview im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 und ergänzte selbstkritisch: "Ich habe es nicht geschafft, die Mannschaft so einzustellen, dass sie dieses Spiel mit der notwendigen Ernsthaftigkeit angeht und letztlich auch den Platz als Sieger verlässt."
Meldungen, wonach er in der Halbzeitpause nicht in der Kabine seiner Mannschaft gewesen sein soll, widersprach Babbel hingegen vehement: "Ich bin nicht der Freund von viertelstündigen Halbzeitansprachen. Ich habe den Jungs gesagt, dass es ganz furchtbar wird, wenn sie so weitermachen, was sich letztlich auch bewahrheitet hat. Ich war aber der Überzeugung, dass wir die Partie noch drehen können. Dafür müssten wir aber anders auftreten."
Für den Bundesliga-Auftakt der Hoffenheimer am Samstag (15.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach kündigte der 1899-Coach Wiedergutmachung an: "Nächste Woche haben wir die Möglichkeit, nicht alles, aber einiges wieder gut zu machen."



