Bundesligist Hamburger SV hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals bis auf die Knochen blamiert. Das Team von Trainer Thorsten Fink unterlag beim Drittligisten Karlsruher SC trotz 2:1-Pausenführung mit 2:4.
Vor 16.138 Zuschauern ging der HSV durch Marcus Berg (24.) und Maximilian Beister (46.) zweimal in Führung. Koen van der Biezen (31.), Selcuk Alibaz (58.), Martin Stoll (78.) und Elia Soriano (87.) drehten die Partie aber noch zu Gunsten der Badener. Karlsruhe behielt somit auch im dritten Pokal-Heimspiel gegen die Norddeutschen die Oberhand.
Ohne zu glänzen, aber letztlich souverän ist Hannover 96 in die zweite Runde eingezogen. Gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Oberligisten FC Nöttingen mühte sich der Europa-League-Qualifikant zu einem 6:1 (2:0).
Mittelfeldstratege Sergio Pinto erlöste mit einem Doppelpack in der ersten Halbzeit (27./32.) die rund 1500 in das Reutlinger Ausweichstadion mitgereisten 96-Anhänger, Leon Andreasen erhöhte kurz nach dem Wiederanpfiff per Kopf (47.).
Ex-Nationalspieler Jan Schlaudraff erstickte in der 54. Minute postwendend die durch den Anschlusstreffer von Leutrim Neziraj (53.) aufgekommenen Hoffnungen der Amateure auf die Sensation. Für die endgültige Entscheidung sorgten der eingewechselte Konstantin Rausch (79.) und erneut Schlaudraff (83.).



