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Mario Gomez traf nach 829 torlosen Minuten im DFB-Trikot gleich viermal © getty

Das eindrucksvolle Ende von Mario Gomez' Torfluch erfreut den Stürmer, Mitspieler und den Trainer. Die Stimmen.

München - Mario Gomez hat im Länderspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate bewiesen, warum der FC Bayern München rund 30 Millionen Euro Ablöse an den VfB Stuttgart überwiesen hat.

Nach 829 torlosen Minuten im Trikot der Nationalmannschaft traf der Stürmer gleich viermal. In der Nachspielzeit erzielte er zudem noch ein Traumtor aus spitzem Winkel.

Nicht nur Gomez war über das Ende der Torflaute erleichert. Auch das Trainerteam und die Mitspieler zeigten sich erfreut.

Der Schalker Torwart Manuel Neuer freute sich über sein gelungenes Debüt, ärgerte sich aber auch über die Gegentore.

Sport1.de hat die Stimmen zum Spiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate.

Joachim Löw (Bundestrainer): "Die Asien-Reise hat sich gelohnt. Neuer hat super gehalten, Gomez hat wieder getroffen. Das sind zwei Dinge, die mich freuen. Aber wir müssen auch realistisch bleiben. Der Gegner hatte nicht das Niveau, das wir in Europa gewohnt sind. Im Juni und Juli werden wir konzeptionell arbeiten und einige Dinge aufarbeiten. Es hat Spiele gegeben, die gut waren. Es hat aber auch Spiele gegeben, die nicht so gut waren. Es gab einige Dinge, die nicht so gelaufen sind, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir müssen uns zum Beispiel spielerisch und taktisch verbessern."

Oliver Bierhoff (Nationalmannschaftsmanager): "Wir wollten den deutschen Fußball zusammen mit der Liga im Ausland präsentieren. Das ist uns gelungen. Für Mario Gomez freue ich mich. Das war ein typisches Tor, dass den Bann bricht. Da kann man nicht vorbeischießen."

Mario Gomez: "Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Das war kein starker Gegner, aber ich bin froh, dass der Fluch jetzt vorbei ist. Schön war auch, dass ich in der 90. Minute noch ein Tor gemacht habe, sonst hätte ich seit 40 Minuten wieder nicht getroffen."

Manuel Neuer: "Das war schön, ich habe das Spiel genossen, auch wenn ich gerne mit einer Null aus dem Spiel gegangen wäre. Ob ich auch ein Kandidat für die WM bin, müssen andere entscheiden."

Bastian Schweinsteiger: "Ich bin froh, dass das überstanden ist. Das war kein Gegner für uns. Ich bin immer noch sauer darüber, dass wir nur 1:1 in China gespielt haben. Da haben wir eine schlechte Leistung geboten."

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