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Mit einer Gala-Vorstellung nahm Boateng den Ballzauberer Bojan Krkic aus dem Spiel © getty

Der Abwehrmann steht beim EM-Auftakt ganz sicher, Özil fehlt nur ein Tor zum ganz großen Glück. Deutschlands U 21 in der Einzelkritik.

München - Allein die Tore fehlten gegen Spanien:

Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat bei der EM in Schweden im ersten Gruppenspiel ihre Titelansprüche unterstrichen. (zum Artikel: Nullnummer zum Auftakt)

Im Team von Chefcoach Horst Hrubesch trat besonders Offensivkraft Mesut Özil in Erscheinung: Der Bremer war an fast allen gefährlichen Aktionen beteiligt, hätte seine Leistung mit einem Tor krönen können.

Neben den solide stehenden Andreas Beck, Benedikt Höwedes und Gonzalo Castro fiel In der Abwehr Jerome Boateng vom Hamburger SV auf. Der Innenverteidiger setzte die komplette Offensive der Spanier außer Gefecht.

Die U-21-Nationalmannschaft in der Einzelkritik.

Manuel Neuer: Sicherer Rückhalt der deutschen Mannschaft

Andreas Beck: Solide, aber defensiv gebunden

Jerome Boateng: Ganz starke Leistung des Hamburgers. Bester deutscher Spieler

Benedikt Höwedes: Defensiv sehr gut, aber mit Fehlern im Aufbauspiel

Sebastian Boenisch: Nach 37 Minuten verletzt vom Platz. Bis dahin sehr unsicher

Sami Khedira: Der Kapitän zeigte zu wenig Präsenz, ordnete aber in der Defensive gut

Dennis Aogo: Defensiv sehr solide, aber mit zu wenig Offensivaktionen

Gonzalo Castro: Vor der Pause ohne jede Bindung zum Spiel, nach dem Wechsel verbessert

Marko Marin: Traf nach starkem Solo den Außenpfosten. Sonst kaum Akzente, mit Fehlern in der Rückwärtsbewegung

Mesut Özil: An allen gelungenen Offensivaktionen beteiligt, vergab aber zweimal den Sieg. Der überragende Mann der Deutschen in der Offensive

Ashkan Dejagah: In der ersten Hälfte unglücklich. In der zweiten Hälfte stark verbessert. Hatte die erste Großchance zum 1:0

Marcel Schmelzer: Kam vor der Pause für Boenisch. Stets auf der Höhe des Geschehens. Solide Leistung vom jungen Dortmunder

Änis Ben-Hatira: Kam 20 Minuten vor dem Ende für Marin. Fügte sich nahtlos ins Offensivspiel ein. Immer wieder gefährlich über die linke Seite

Ebert: Ersetzte kurz vor dem Ende Castro. Konnte mit einem hervorragenden Weitpass auf sich aufmerksam machen. Gute Alternative

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