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Marko Marin (l.) begann seine Profikarriere 2007 bei Borussia M'gladbach © getty

Vieles deutet daraufhin, dass der Mönchengladbacher nach bisher schwachen Auftritten nicht in der Startelf stehen wird.

Halmstad - Der sechsmalige A-Nationalspieler Marko Marin (Spielerportrait) wird im letzten Gruppenspiel der U21-EM gegen England (ab 20.30 Uhr LIVE) aller Voraussicht nach auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen.

"Ich würde mich natürlich aufstellen. Wenn ich nicht dabei wäre, müsste ich es akzeptieren und eben Gas geben, wenn ich eingewechselt werde", sagte der 20-Jährige.

Im Trainingsspiel am Sonntag ließ Hrubesch den Duisburger Änis Ben-Hatira statt Marin neben den zehn anderen Akteuren aus der Startformation gegen Finnland (2:0) (Machtkampf überschattet Sieg) in der potenziell ersten Mannschaft agieren.

Marin hatte bisher in beiden Spielen nicht überzeugt und war gegen die Finnen unmittelbar vor dem Führungstreffer nach einer Stunde ausgewechselt worden.

Marin: "Das ist nicht einfach"

Marin scheint vom Transfer-Gerangel zwischen seinem derzeitigen Klub Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen durchaus beeinträchtigt.

"Natürlich ist das für einen Spieler nicht einfach", sagte er: "Durch Freunde oder im Internet verfolge ich auch, was passiert. Aber ich muss das ausblenden und versuche, mich auf diese EM zu konzentrieren."

Marin hatte vor der Abreise zur EM-Endrunde nach Schweden den klaren Wunsch geäußert, nach Bremen zu wechseln.

Der Wechsel droht jedoch zu platzen, da die Verhandlungen beider Vereine über die Ablösesumme stagnieren.

Nur Boenisch fehlt

Verletzungsbedingt wird gegen die Engländer wohl nur der bereits im ersten Spiel umgeknickte Bremer Außenverteidiger Sebastian Boenisch (Bänderdehnung im rechten Knöchel) fehlen.

Der Berliner Patrick Ebert, der vor dem Sprung ins Team steht, musste das Training am Sonntag wegen eines Schlages auf den Beckenkamm abbrechen, wäre aber wohl einsatzbereit.

Gleiches gilt für den Leverkusener Gonzalo Castro (Oberschenkelprellung) und den Hamburger Jerome Boateng (Rückenprobleme).

Beide hatten die Einheit am Samstag vorzeitig beenden müssen, standen am Sonntag aber ohne Probleme das volle Programm durch.

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