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Boateng (l.) und Neuer waren einmal mehr die Stützen der deutschen Defensive © getty

Beim Sieg gegen Italien zeigen fast alle deutschen Akteure eine starke Leistung. Boateng und Neuer halten den Sieg fest.

Helsingborg - In einem enorm spannenden Schlagabtausch zwischen Deutschland und Italien setzt sich die Truppe von Horst Hrubesch mit 1:0 durch und steht im Finale der U-21-EM.

Nach einem offensiven Beginn mit Chancen auf beiden Seiten, fällt das spielentscheidende Tor erst in der 48. Minute durch einen 25-Meter-Hammer von Andreas Beck.

Auf der rechten Seite zieht der Hoffenheimer dem starken Italiener Mario Balotelli den Zahn (zum Spielbericht).

Manuel Neuer hält seinen Kasten wieder sauber und glänzt mit starken Paraden.

Mit Glück und Kampf ziehen die Deutschen ins Endspiel ein.

Die Einzelkritik fällt daher bei fast allen Akteuren gut aus.

Manuel Neuer: Ganz starke Leistung des Schalkers Torhüters. Rettete im ersten Durchgang mehrfach in höchster Not.

Andreas Beck: Nach schöner Einzelleistung Schütze des Siegtors. Defensiv mit gutem Stellungsspiel, bei Ecken gegen Motta allerdings einige Male unkoordiniert.

Jerome Boateng: Eine wieder einmal sehr starke Leistung. Der Hamburger glänzte mit seinem Stellungsspiel und seiner körperbetonten, aber fairen Spielweise.

Benedikt Höwedes: Der Ersatzkapitän stand im Spiel sicher, war bei Eckbällen aber auch manchmal desorientiert.

Sebastian Boenisch: Defensiv sicher, nach der Pause auch verstärkt mit Vorstößen.

Gonzalo Castro: Zeigte, dass er im zentralen Mittelfeld besser aufgehoben ist als an der Seitenlinie. Fing viele Bälle ab, leider mit Ungenauigkeiten im Passspiel.

Dennis Aogo: War im zentralen Mittelfeld auf die Defensive fixiert, erfüllte diese Aufgabe aber zufriedenstellend.

Fabian Johnson: Fügte sich sehr gut ein. Zeigte Biss, ließ aber schnell nach und blieb ohne große Durchschlagkraft.

Marko Marin: Begann sehr quirlig, verlor dann aber den Faden und musste zehn Minuten nach der Pause verletzt ausgewechselt werden.

Mesut Özil: Fand diesmal nicht wirklich ins Spiel. Hatte aber einige gute Aktionen.

Ashkan Dejagah: Holte sich bereits in der 20. Minute wegen einer dummen Schwalbe die zweite Gelbe Karte des Turniers ab und ist im Finale gesperrt.

Änis Ben-Hatira: Ersetzte ab der 55. Minute den verletzten Marin, blieb ohne große Wirkung. Rettete wie sein Vorgänger auf der Linie.

Sandro Wagner: Kam vier Minuten vor Schluss für Dejagah.

Mats Hummels: Wurde in der Nachspielzeit für Özil eingewechselt.

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