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Gonzalo Castro und Mesut Özil (re.) die Torschützen der ersten beiden Treffer © imago

Die deutsche U 21 gewinnt die EM in Schweden. Zwei Spieler ragen heraus, bei einem platzt der Knoten erst spät. Die Einzelkritik.

Malmö - Durch einen überzeugenden 4:0 (1:0)-Erfolg gegen England hat sich Deutschland erstmals den EM-Titel in der U 21 gesichert. (zum Spielbericht)

Bester Mann auf dem Platz war dabei einmal mehr der Bremer Mesut Özil, der nicht nur ein Tor schoss, sondern auch die übrigen Treffer mustergültig vorbereitete. 123834(DIASHOW: Die Bilder des Finals)

Der im Halbfinale überragende Manuel Neuer wurde kaum geprüft..

Die deutschen Spieler in der Einzelkritik:

Manuel Neuer: Wurde kaum ernsthaft geprüft.

Andreas Beck: Sein katastrophaler Querschläger auf Walcott in Halbzeit blieb unbestraft. Hatte mit Johnson im ersten Durchgang Mühe, nach der Pause sicherer. Rettete zweimal in höchster Not.

Jerome Boateng: Der HSV-Abwehrmann überzeugte wieder mit seinem überragendem Stellungsspiel.

Benedikt Höwedes: Nach drei Minuten mit dem ersten groben Schnitzer im Turnier. Sonst gewohnt sicher und ein guter Organisator.

Sebastian Boenisch: Machte die linke Seite zunächst gut zu, kam aber kaum zu seinen dynamischen Vorstößen. Nach der Pause mit großer Mühe gegen den immer stärker werdenden Milner und mit Glück, dass er nach einem Foul an diesem nur Gelb und nicht Rot kassierte.

Mats Hummels: Zuvor nur wenige Minuten eingesetzt, überzeugte er im defensiven Mittelfeld durch Präsenz und gutes Stellungsspiel. Leider einige Fehler im Abspiel.

Fabian Johnson: Der Zweitliga-Spieler von 1860 München arbeitet viel für die Defensive, hatte aber einige Probleme im Spiel nach vorne. Musste in der 69. Minute vom Feld.

Gonzalo Castro: Erzielte wie in der Vorrunde das Führungstor, wieder mit dem Außenrist. Bissig und präsent.

Sami Khedira: Durfte offensiver spielen als in den bisherigen Partien und nutzte dies zu einigen Vorstößen.

Mesut Özil: Der Matchwinner. Fühlte sich auf dem linken Flügel wesentlich wohler als im Sturm. Bereitete drei Tore mustergültig vor und erzielte das 2:0 selbst.

Sandro Wagner: Sehr bemüht, stand sich zunächst oft selbst im Weg, bis dann mit den Toren zum 3:0 und 4:0 der Knoten platzte. Dadurch wird auch in den Hintergrund gerückt, dass er beim Stand von 2:0 aus zwei Metern das leere Tor nicht traf.

Daniel Schwaab: Kam nach 68 Minuten für Johnson zu seinem Turnier-Debüt.

Dennis Aogo: Kam sieben Minuten vor dem Ende.

Marcel Schmelzer: Kam in der 89. für den überragenden Özil.

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