vergrößernverkleinern
MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Lukas Podolski traf in der deutschen Nationalmannschaft in 64 Spielen 33 mal © getty

Kölns Stürmer verzichtet wegen muskulärer Probleme auf das WM-Quali-Spiel am Mittwoch. Frings motzt derweil erneut gegen Löw.

München - Die deutsche Nationalmannschaft muss im WM-Qualifikationsspiel am Mittwoch (18 Uhr LIVE) in Aserbaidschan auf Lukas Podolski verzichten.

Der Stürmer vom Bundesligisten 1. FC Köln sagte Bundestrainer Joachim Löw am Samstag telefonisch wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel ab.

Löw wird keinen Spieler nachnominieren.

Somit stehen im Stuttgarter Cacau und den Münchnern Mario Gomez und Miroslav Klose, der das Bundesliga-Spiel am Samstag bei 1899 Hoffenheim wegen einer Knochenhautentzündung ebenfalls verpasste, in Baku gegen das Team von Ex-Bundestrainer Berti Vogts nur noch drei gelernte Stürmer zur Verfügung.

Frings will vernünftigen Umgang

Weil das Risiko auf eine langwierige Verletzung besteht, hatte Podolski am Samstag bei Borussia Dortmund (0:1) schon auf sein mit Spannung erwartetes Bundesliga-Comeback für Köln verzichten müssen.

Unterdessen hat Torsten Frings erneut Kritik an Löw geübt.

"Wenn man acht oder neun Jahre die Knochen für das Land hingehalten hat, kann man erwarten, dass man vernünftig miteinander umgeht", sagte der nicht für das WM-Qualifikationsspiel (DATENCENTER: WM-Quali) nominierte Bremer dem TV-Sender "Sky" und kündigte trotzig an, nicht von sich aus zurückzutreten:

"Ich gehe nach wie vor davon aus, dass ich dazu gehöre, solange der Bundestrainer keine Argumente liefern kann, die ich verstehe."

Löw zieht Hitzlsperger vor

Der 79-malige Nationalspieler Frings kam seit dem verlorenen EM-Finale gegen Spanien (0:1) im Juni 2008 auch wegen diverser Verletzungen nur noch zu zwei Länderspiel-Einsätzen und wurde dabei einmal ein- und einmal ausgewechselt.

Für die Partie am Mittwoch in Baku hatte Löw den Mittelfeldspieler erneut nicht nominiert und das damit begründet, dass der 32-Jährige kein Kandidat für die Startelf sei.

"Torsten ist ein Routinier mit fast 80 Länderspielen, der, wenn er eingeladen wird, eigentlich auch von Beginn an eingesetzt werden muss", sagte Löw:

"Ich habe mit ihm gesprochen und ihm mitgeteilt, dass ich dies derzeit nicht garantieren kann, weil Thomas Hitzlsperger auf seiner Position bei mir momentan die Nase vorne hat."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel