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Bastian Schweinsteiger erzielte mit einem Linksschuss seinen 19. Treffer für die DFB-Elf © getty

Beim 2:0 über Aserbaidschan konnte die deutsche Nationalmannschaft über weite Strecken nicht überzeugen. Die Einzelkritik.

Baku - Die deutsche Nationalmannschaft hat das erste Länderspiel des WM-Jahres gewonnen.

Durch das 2:0 (1:0) in Aserbaidschan baute die DFB-Auswahl ihre Tabellenführung in der WM-Qualifikationsgruppe 4 vor Russland aus.(DATENCENTER: WM-Quali)

Allerdings tat sich das Team von Bundestrainer Joachim Löw gegen die harmlose Elf von Ex-Bundestrainer Berti Vogts über weite Strecken unewartet schwer.

Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik:

Robert Enke: Bei seinem achten Einsatz im DFB-Dress konnte der Hannoveraner kaum Pluspunkte im Kampf um die Nummer eins sammeln. Wirkte in der Anfangsphase beim Herauslaufen zweimal zögerlich, ansonsten selten geprüft.

Philipp Lahm: Der Münchner spielte wieder mal wie auch bei den Bayern auf der rechten Seite, konnte auf dieser Position allerdings weder defensiv noch offensiv überzeugen.

Per Mertesacker: Der Abwehrchef musste des Öfteren die Fehler seiner Nebenleute ausbügeln. Schaltete sich bei Standards auch in die Offensive ein. Insgesamt ungewohnt viele Unsicherheiten.

Serdar Tasci: Leistete sich die ein oder andere Unsicherheit in der Innenverteidigung und agierte bis auf wenige Ausnahmen auch im Spiel nach vorne fahrig.

Marcel Schäfer: Hatte große Schwierigkeiten auf der linken Abwehrseite. Konnte sich im Spiel nach vorne nicht einbringen.

Bastian Schweinsteiger: Mit seinem 19. Tor im DFB-Dress erwischte der Münchner einen guten Start. Danach tauchte der 25-Jährige aber weitgehend ab.

Michael Ballack: Der Kapitän trat vor der Pause wenig in Erscheinung. Ein misslungener Freistoß, eine gute Flanke. Nach dem Seitenwechsel trotz eines großen Pensums nur unwesentlich effektiver.

Thomas Hitzlsperger: Zweikampfstark, aber in der Vorwärtsbewegung mit Schwächen. Insgesamt als Staubsauger vor der Abwehr eine solide Leistung.

Piotr Trochowski: Fleißig, mit einigen guten Standards und Flanken. Der Hamburger zählte insgesamt zu den Aktivposten.

Miroslav Klose: Nur wenige gute Szenen. Der WM-Torschützenkönig von 2006 vergab kurz vor der Pause und kurz vor seiner Auswechslung jeweils freistehend zwei Riesenchancen.Blieb trotz seines Abstaubertreffers zum 2:0 deutlich unter seinen Möglichkeiten. Zog mit seinem 45. Treffer im 89. Länderspiel in der ewigen DFB-Bestenliste mit Karl-Heinz Rummenigge auf Platz fünf gleich.

Mario Gomez: Nach seinem Viererpack auf der Asienreise gegen die Vereinigten Arabischem Emirate zunächst trotz größter Anstrengungen wieder glücklos. Bereitete mit einer tollen Einzelaktion, bei der er nur die Latte traf, aber das 2:0 vor.

Cacau: Der Stuttgarter kam in der 75. Minute für Klose. Vergab in der Nachspielzeit die Chance zum 3:0.

Marcell Jansen: Der Hamburger löste in der 77. Minute seinen Klubkollegen Piotr Trochowski ab.

Mesut Özil: Wurde in der 84. Minute für Gomez eingewechselt.

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