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Änis Ben-Hatira wechselte 2009 vom Hamburger SV zum MSV Duisburg © getty

Der Duisburger Änis Ben-Hatira sorgt mit seinem goldenen Tor für den ersten Sieg der U21 unter dem neuen Trainer Rainer Adrion.

Borodjanka - Änis Ben-Hatira hat den deutschen U21-Europameistern mit dem späten "Tor des Tages" den dritten Platz beim Walerij-Lobanowski-Pokal und dem neuen Trainer Rainer Adrion damit den ersten Sieg beschert.

Der Nachwuchs des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewann in Borodjanka/Ukraine durch das Tor des Hamburger Bundesliga-Profis in der 87. Minute das kleine Finale gegen den Iran mit 1:0 (0:0) und betrieb damit Wiedergutmachung für die 1:3-Pleite im Halbfinale gegen die Türkei am Vortag.

Deutschland war die gesamte zweite Halbzeit dezimiert, weil Torwart Sven Ulreich (VfB Stuttgart) bei seinem U21-Debüt in der 44. Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte sah.

Ben-Hatira mit Siegtor

Nach schöner Vorlage von Bayern Münchens Jungstar Thomas Müller sorgte Ben-Hatira kurz vor Schluss für den vielumjubelten Siegtreffer des U21-Nachwuchses, der vor 44 Tagen unter Adrion-Vorgänger Horst Hrubesch in Schweden den EM-Titel gewonnen hatte.

Vor 500 Zuschauern hatte Adrion, den nach dem Auftakt-Wochenende der Bundesliga sechs Absagen ereilt hatten, im Vergleich zur Auftaktniederlage gegen die Türkei sein komplettes Team gewechselt.

Neben Ulreich feierte auch Gladbachs Neuzugang Roman Neustädter sein U21-Debüt.

Bereits in der zweiten Minute hatte Schalkes Neuzugang Lewis Holtby die erste Chance für die DFB-Auswahl. Die deutschen U21-Junioren blieben auch in der Folge tonangebend, scheiterten aber immer wieder an ihrer mangelnden Chancenverwertung.

So verpassten Neustädter mit einem Fernschuss (8.), Schmidt mit einem Kopfball nach Flanke von Reus (15.) und Kapitän Kevin Schindler nach Pass von Holtby aus kurzer Distanz (17.) die Chance zur Führung.

Sven Ulreich fliegt vom Platz

Ulreich sah eine minute vor der Pause dann nach einem Foul im Strafraum die Rote Karte. Den anschließenden Elfmeter schoss Mohamad aber über das deutsche Tor.

In Unterzahl erspielte sich die deutsche Mannschaft die erste Chance nach der Pause. Niels Petersen setzte einen Kopfball nach Flanke von Schindler neben das Tor (62. ).

In der 83. Minute hatte der DFB-Nachwuchs Glück, als ein Freistoß die Querlatte von Sippels Gehäuse streifte.

Beste Spieler auf Seiten der DFB-Auswahl waren Badstuber und Ben-Hatira.

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