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Sami Khedira spielte 15 Mal für die deutsche U 21 © getty

Der Stuttgart-Star will in der Nationalmannschaft irgendwann einmal in die Fußstapfen von Kapitän Michael Ballack treten.

Stuttgart - Sami Khedira hat große Ziele.

"Ich wollte in der U 21 als Kapitän für die nicht so oft eingesetzten Jungs Vorbild sein, das möchte ich auch im A-Team und da auf Dauer eine Führungskraft werden", sagt er im "kicker".

Er wolle Großes erreichen, das Maximale. "Aber zunächst möchte ich spielen", stellte der 22-Jährige noch klar.

Einfacher hätte es Khedira wohl im Team der Tunesier gehabt. Der VfB-Profi entschied sich aber bewusst für eine Zukunft in der DFB-Auswahl.

"Es gab die Anfrage aus Tunesien, aber mir geht es um Identifikation. Es muss von Herzen kommen, ich bin in Deutschland heimisch. Ich bin überzeugt, dass ich mich hier durchsetzen werde und sehe hier die größten Chancen, international etwas zu erreichen."

Khedira spielt seit der U 15 für Deutschland. In der U 21 war er zuletzt beim EM-Gewinn der Kapitän, beim WM-Qualifikationsspiel der A-Nationalmannschaft in Aserbaidschan (2:0) stand er erstmals im Aufgebot.

Konstanz als Basis

"Ich will das Maximale und habe die höchsten Ziele", betonte der Mittelfeldspieler und fügte an: "Wenn ich fit bleibe, bin ich überzeugt, dass ich bei der WM dabei sein werde." (DATENCENTER: WM-Quali)

Doch zunächst einmal steht Khedira am Dienstag mit dem VfB Stuttgart vor den Play-offs für die Champions League im rumänischen Timisoara.

Er ist von der Qualifikation für die Königsklasse überzeugt: "Wir sind einen Schritt weiter und die bessere Mannschaft."

In der Champions League will sich der Stuttgarter dann weiter ins Rampenlicht spielen: "Ich brauche mich nicht zu verstecken.

Ich muss konstant meine Leistung abrufen, national und in der Champions League, dann schaffe ich es."

Als Vorbild würden "Weltklasseleute wie Ballack, Zidane, Vieira oder Lampard" dienen: "Da kann man sich immer etwas abschauen."

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