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Übernahm am 12. Juli 2006 das Traineramt von Jürgen Klinsmann: Joachim Löw © imago

Der Bundestrainer verletzt sich in Freiburg schwer am Knie, eine UEFA-Konferenz muss ohne den 48-Jährigen über die Bühne gehen.

Freiburg - Bundestrainer Joachim Löw hat ein Argument gegen den Bau der umstrittenen Kunstrasenplätze geliefert.

Der 48-Jährige verletzte sich am vergangenen Mittwoch bei einem Freizeitspiel auf dem Untergund in Freiburg derart schwer am Knie, dass er seine geplante Teilnahme an der Konferenz der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für Nationaltrainer und Technische Direktoren in Wien absagen musste.

Löw, der bei der Partie im Freundeskreis im Kunstrasen hängen blieb und dessen rechtes Knie seitdem stark geschwollen ist, laboriert an einer Kapsel-, Bänder- und Meniskusverletzung.

Konservative Behandlung

Die Verletzung, die mittels einer Kernspintomografie diagnostoziert wurde, wird zunächst konservativ behandelt.

"Ich kann momentan nicht normal gehen und soll mich vorerst schonen. Wenn die Schwellung abgeklungen ist, werde ich mich hoffentlich wieder schmerzfrei bewegen können. Sicher kann ich vorerst keinen Sport mehr treiben, trotzdem wird die Verletzung keinerlei Auswirkungen auf die Vorbereitung der beiden kommenden WM-Qualifikationsspiele gegen Russland und Wales haben", teilte Löw auf der DFB-Homepage mit.

Der DFB wird auf der Konferenz, die von Montag bis Mittwoch stattfindet und bei der die Auswertung der EM-Erfahrungen auf dem Programm steht, nun von Löw-Assistent Hansi Flick sowie Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff vertreten.

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