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Stefan Kießling führt in der Torschützenliste der Bundesliga mit acht Treffern © getty

Beim 2:2 gegen die Elfenbeinküste bietet das DFB-Team über weite Strecken eine überzeugende Leistung. Die Einzelkritik.

Gelsenkirchen - Die deutsche Nationalmannschaft schließt das Fußball-Jahr mit einem Remis ab.

Gegen die Elfenbeinküste bietet das Team von Bundestrainer Joachim Löw eine ansprechende Leistung.

Lukas Podolski sorgt mit einem Doppelpack für das verdiente Unentschieden im Premierenländerspiel von Tim Wiese, Stefan Kießling und Aaron Hunt.

Stefan Kießling ist ein Aktivposten in der Offensive und rechtfertigt seine Berufung.

Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik:

Tim Wiese: Der Bremer konnte sich in seinem ersten Länderspiel von Beginn an kaum auszeichnen. Reagierte gut gegen Yaya Toure, blieb ansonsten beschäftigungslos. Wurde zur Halbzeit für Manuel Neuer ausgewechselt.

Jerome Boateng: Der Youngster vom Hamburger SV wackelte auf der rechten Außenbahn ein paar Mal und ging teilweise gefährlich in die Zweikämpfe, ohne dass es allerdings Folgen hatte.

Per Mertesacker: Der Bremer spielte in der Innenverteidigung gewohnt solide und bügelte den einen oder anderen Patzer seines Nebenmannes Heiko Westermann aus.

Heiko Westermann: Leitete mit einem Rückpass das 1:1 ein. Dem Lokalmatador unterliefen zudem einige Stockfehler. Der 26-Jährige verpasste es somit erneut, sich in der Innenverteidigung an der Seite von Mertesacker festzuspielen.

Philipp Lahm: Hatte in seinem 63. Länderspiel zunächst mit einigen bösen Stellungsfehlern zu kämpfen. Auch im zweiten Abschnitt blieb der Ersatzkapitän ungewohnt schwach.

Bastian Schweinsteiger: Der Münchner bot eine ansprechende Leistung und setzte in der Offensive einige Akzente.

Thomas Hitzlsperger: Der 27-Jährige tauchte wie auch zuletzt bei seinem Klub VfB Stuttgart größtenteils unter. Muss sich deutlich steigern, um seinen Stammplatz bis zur WM zu behalten.

Mesut Özil: Der Spielmacher knüpfte nicht an seine zuletzt starken Leistungen bei der Nationalmannschaft an. Hatte allerdings wegen der Doppelspitze Kießling/Podolski auch weniger Raum zur Entfaltung.

Piotr Trochowski: Der Hamburger begann gut und war danach stets bemüht. . Auch in seinem 28. Länderspiel machte sich der Mittelfeldspieler nicht unersetzlich.

Lukas Podolski: Sorgte mit seinen Länderspieltreffern 36 und 37 für beide Treffer. Zeigte auch ansonsten deutlich mehr Elan als zuletzt im Trikot des 1. FC Köln. Podolski gab die meisten Torschüsse ab und war bester Mann im DFB-Dress

Stefan Kießling: Der Bundesliga-Top-Torjäger stellte bei seinem DFB-Startelf-Debüt seine Fähigkeiten sofort unter Beweis. Holte den Elfmeter raus und überzeugte zudem mit dem ein oder anderen feinen Zuspiel in die Spitze. Sehr agil.

Manuel Neuer: Kam in der zweiten Halbzeit für Wiese. Der U21-Europameister leistete sich vor heimischem Publikum einen groben Schnitzer, als er nach einem Rückpass von Westermann den Ivorer Eboue anschoss und der Ball daraufhin ins eigene Tor trudelte.

Andreas Beck: Der Hoffenheimer kam in der 65. Minute für Boateng. Fügte sich auf der rechten Verteidigerposition gut ein.

Mario Gomez: Wurde in der 70. Minute für Kießling eingewechselt und direkt vom Publikum ausgepfiffen. Der Münchner Ersatzspieler konnte sich nicht mehr in Szene setzen.

Aaron Hunt: Der Bremer kam in den letzten zehn Minuten für Schweinsteiger und feierte sein DFB-Debüt.

Marcel Schäfer: Kam in der 85. Minute für Trochowski.

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