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Lukas Podolski erzielte seine Länderspieltore 36 und 37 © getty

Nach dem Tod von Robert Enke sucht die DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste den Weg in die Normalität. Die Stimmen zum Spiel.

Gelsenkirchen - Das Länderspieljahr 2009 klingt mit einem 2:2 gegen die Elfenbeinküste aus.

Gerade in Anbetracht der besonderen Umstände nach dem Tod von Torhüter Robert Enke ein Resultat, mit dem die meisten Beteiligten gut leben können. Sport1.de hat die Reaktionen zusammengefasst:

Trainer Joachim Löw (Deutschland): "Es war nicht leicht, nach den Ereignissen der letzten Woche die Fußballschuhe wieder zu schnüren.

Aber die Mannschaft hat engagiert gespielt. Man hat gesehen, dass sie das Spiel angenommen hat und gewinnen wollte.

Mein Urteil fällt positiv aus. Meine Mannschaft hat taktisch diszipliniert gespielt. Wir haben das Spiel in der Vertikalen gut gestaltet. Auch die Moral in den letzten Minuten war gut."

Vahid Halilhodzic (Trainer Elfenbeinküste): "Ich bin ein bisschen enttäuscht und sauer auf mich selbst, dass wir nur 2:2 gegen Deutschland gespielt haben. Vor dem Ausgleichstreffer hätte ich nochmal wechseln sollen.

Deutschland war in der ersten Halbzeit besser, wir hatten das Spiel dann im zweiten Durchgang im Griff."

Phillip Lahm: "Es war schwer heute. Es waren turbulente zehn Tage, wir haben uns aber viele klare Torchancen erarbeitet, das war sehr positiv. Am letzten Pass müssen wir noch arbeiten."

Per Mertesacker: "Nach dem Video, das von Robert eingeblendet wurde, war uns allen schon noch mulmig. Danach hat man gesehen, dass sein Tod noch in uns steckt, aber ich glaube, wir haben es ganz gut gemeistert. Wir sollten das Positive herausziehen."

Lukas Podolski: "Vor dem Spiel waren meine Gedanken beim Robert, danach war ich aber auch wieder froh, Fußball spielen zu können."

Stefan Kießling: "Ich bin ganz gut ins Spiel gekommen, habe ein paar Bälle behauptet und denke, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Es war ein klarer Elfmeter, Demel hat mich klar getroffen."

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