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Joachim Löw ist seit 12. August 2006 für die Nationalmannschaft verantwortlich © getty

Mündliche Einigung ja, schriftliche Fixierung aber noch nicht: Bundestrainer Löw will vor seiner Verlängerung noch Punkte klären.

Frankfurt/Tel Aviv - Bundestrainer Joachim Löw sieht seine Vertragsverlängerung beim DFB bis 2012 noch nicht in trockenen Tüchern.

"Bis zur Unterzeichnung eines neuen Vertrages müssen aber noch einige Punkte besprochen und geklärt werden, die mir und meinem Team für die weitere Arbeit wichtig sind", sagte der 49-Jährige.

"Es war mir wichtig, in einem Gespräch mit dem DFB-Präsidenten die Situation zu erörtern. Es war ein gutes und offenes Gespräch. Die grundsätzliche Bereitschaft, die Zusammenarbeit bis nach der EM 2012 fortzusetzen, besteht."

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"Grundsätzliche Einigung" per Handschlag

DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte am Mittwochabend bestätigt, dass mit Bundestrainer Löw und Teammanager Oliver Bierhoff eine "grundsätzliche Einigung" bis nach der EM 2012 in Polen und der Ukraine erzielt wurde.

Dies wurde zunächst per Handschlag besiegelt, zu Jahresbeginn sollen die neuen Verträge schriftlich fixiert werden.

Bis zur geplanten Unterzeichnung des neuen, millionenschweren Zweijahresvertrages sind aber wohl noch harte Verhandlungen mit Zwanziger und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach zu führen.

Diskussionsbedarf über Sammer-Rolle

Offenbar gibt es aber vor allem mit Blick auf die Übergänge zwischen U21- und A-Nationalmannschaft noch Diskussionsbedarf.

Dabei soll auch die Rolle von DFB-Sportdirektor Matthias Sammer besprochen werden.

In der Vergangenheit war es immer wieder zu Reibereien zwischen Sammer und der sportlichen Führung des A-Teams gekommen, da in den alten Verträgen die Verantwortlichkeiten angeblich nicht klar geregelt waren.

Dennoch sieht die Verbandsspitze den Gesprächen zuversichtlich entgegen.

DFB-Spitze: "Keine unüberwindbaren Hindernisse"

"Wir sehen da überhaupt keine unüberwindbaren Hindernisse", erklärte Niersbach.

"Ob wir bereits Ende Januar oder erst Mitte Februar absolute Klarheit haben und die Verträge verlängern, ist dabei unerheblich."

Neben Löw und Bierhoff sollen auch Assistenztrainer Hansi Flick, Torwarttrainer Andreas Köpke und Chefscout Urs Siegenthaler weitere zwei Jahre an den DFB gebunden werden.

Das war eine der Bedingungen des Bundestrainers. Dieses Quintett hatte bereits beim DFB-Bundestag 2007 in Mainz die Verträge komplett um jeweils zwei Jahre verlängert.

Zwanziger rechnet mit langer und erfolgreicher Zusammenarbeit

"Wir sind uns einig geworden, die erfolgreiche Zusammenarbeit auch über die WM hinaus zu verlängern", sagte Zwanziger.

"Joachim Löw und sein Team werden uns auch nach der WM sportlich weiter nach vorne bringen."

Am Dienstag hatte sich der DFB-Boss mit Löw in der Verbandszentrale in Frankfurt/Main getroffen.

"Wir hatten ein gutes Gespräch. Beide Seiten waren ja grundsätzlich bereit, die Zusammenarbeit fortzusetzen, denn zwischen uns besteht ein großes Vertrauensverhältnis", sagte Zwanziger.

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