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Der ist jetzt vom Tisch - auch weil Bierhoff sich selbstkritisch zeigt und einräumt, dass es ihm Leid tue, was in den vergangen Tagen passiert sei
Oliver Bierhoff bestritt 70 Länderspiele für den DFB © getty

Teammanager Oliver Bierhoff hält in Südafrika nach einem Hotel für die WM Ausschau. Dabei zeichnen sich Probleme ab.

Düsseldorf - Angeführt von Teammanager Oliver Bierhoff begibt sich eine Delegation des DFB ab dem 19. Oktober für eine Woche auf die Suche nach einem geeigneten Quartier für die Nationalmannschaft während der WM-Endrunde 2010 in Südafrika.

Obwohl die DFB-Auswahl gegen Russland (Sa, 20.45 LIVE ) erst ihr drittes Spiel innerhalb der aktuellen WM-Qualifikation bestreitet, noch kein Ticket für das erste Welt-Championat auf dem afrikanischen Kontinent hat, sei es aufgrund der besonderen Umstände in dem Kap-Staat unerlässlich, sich frühzeitig um ein geeignetes Camp zu kümmern, erklärte Bierhoff.

Begleitet wird der Teammanager von Georg Behlau, dem Leiter des Büros Nationalmannschaft, und DFB-Reisemarschall Wolfgang Wirthmann.

Nähe zum Flughafen entscheidend

"Südafrika ist zwar ein großes Land, die Auswahl an geeigneten Quartieren ist aber eher klein. Wir werden uns viele Hotels anschauen", berichtete Bierhoff.

Neben der Qualität der Herbergen und der Trainingsplätze spiele darüber hinaus der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Zudem suche man einen Standort, der in unmittelbarer Nähe zu einem internationalen Flughafen liegt, von dem man zu den Spielstätten reisen kann.

Auch Klima ein wichtiger Faktor

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das Klima, da in Südafrika während der WM-Endrunde winterliche Temperaturen vorherrschen. "Kapstadt ist schön und sicher, Pretoria und Johannesburg liegen höher, werden aber als unsicher eingestuft", beschreibt Bierhoff das Dilemma.

Aus sportmedizinischer Sicht wäre ein Quartier bei deutlich kühleren Temperaturen in der Hochlage rund um Johannesburg sinnvoll, das fast 1800 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

Pretoria liegt immerhin noch knapp 1400 Meter über dem Meeresspiegel, während Kapstadt im Südwesten der Republik unmittelbar an der Tafelbucht des Atlantischen Ozeans liegt.

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