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Schalke-Coach Felix Magath versteht Bundestrainer Joachim Löw nicht © imago

Schalke-Coach Felix Magath mokiert sich erneut über das Verhalten des Bundestrainers im Fall Kevin Kuranyi.

München - Das verbale Hin und Her zwischen Felix Magath und Bundestrainer Joachim Löw über die Frage der WM-Nominierung von Kevin Kuranyi geht in die nächste Runde.

"Mich stört, dass man etwas erst zum Thema macht und es dann verschiebt", sagte der Trainer des Bundesliga-Zweiten Schalke 04 am Donnerstagabend auf "Sat.1" in der Halbzeit des Europa-League-Spiels zwischen dem Hamburger SV und dem FC Fulham.

"Dann hätte man es gar nicht zum Thema machen müssen.".

Magath süffisant

Löw, der in der Hamburger WM-Arena auf der Tribüne saß, hatte auf einer Klausurtagung des Trainerteams der Nationalmannschaft eine Entscheidung über eine mögliche Nominierung des in dieser Saison 18-mal erfolgreichen Kuranyi vertagt.

Dies hatte Magath süffisant kommentiert. "Ich finde es gut, dass sich das Trainerteam drei Tage lang hingesetzt und dann entschieden hat, noch etwas zu warten", sagte er.

Der Konter des Bundestrainer ließ nicht lange auf sich warten.

Löw: "Wir wissen was wir machen"

"Wir sind für die Nationalmannschaft zuständig und machen da unsere Arbeit. Felix Magath macht hervorragende Arbeit auf Schalke und soll schauen, dass da die Dinge laufen. Da gibt es für ihn einiges zu tun, etwa mit dem neuen Vertrag für Kuranyi. Wir wissen schon, wie wir vorgehen", sagte Löw dem "Kicker".

Eine Entscheidung, ob der nach seiner Tribünen-Flucht von Löw 2008 eigentlich für den Rest seiner Amtszeit verbannte Torjäger in die Nationalelf zurückkehren wird, will Löw noch vor dem 6. Mai fällen.

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