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Schließlich war das Ende der Pechsträhne noch nicht erreicht: Heiko Westermann (oben) und Christian Träsch verletzten sich ebenfalls so schwer, dass die WM für sie gelaufen war
Kurz vor Schluss des Spiels in Ungarn zieht sich Westermann (l.) die Verletzung zu © getty

Das Verletzungspech in der deutschen Mannschaft reißt nicht ab. Nun fällt auch Heiko Westermann mit Kahnbeinbruch für die WM aus.

Budapest ? Das Verletzungspech der deutschen Nationalmannschaft hält an: Auch Heiko Westermann fällt wegen eines Kahnbeinbruches aus. 239581(DIASHOW: Die deutschen Kapitäne)

Der Defensiv-Allrounder vom Vizemeister Schalke 04 zog sich am Samstagabend beim 3:0 im vorletzten Testspiel in Ungarn kurz vor Schluss die Fraktur im linken Fuß zu.

Die Schmerzen wurden im Laufe der Nacht stärker, daraufhin unterzog sich der 27-Jährige nach der Ankunft der Nationalmannschaft in Bozen am Sonntagmittag einer Kernspin- und Computertomographie im Krankenhaus, dort wurde die Verletzung festgestellt.

Fünfter Ausfall

Westermann muss etwa vier Wochen lang pausieren, sein Fuß ist bereits eingegipst. (DATENCENTER: Der WM-Spielplan)

In den vergangenen Wochen waren bereits Torhüter Rene Adler, Kapitän Michael Ballack und die Mittelfeldspieler Simon Rolfes und Christian Träsch mit Verletzungen ausgefallen.

"Total enttäuscht"

"Natürlich bin ich total enttäuscht, denn es war ein großes Ziel von mir, bei der WM dabei zu sein. Ich habe mich körperlich im Trainingslager sehr gut gefühlt. Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als der Mannschaft von ganzem Herzen alles Gute für die Weltmeisterschaft zu wünschen", sagte Westermann.

Bundestrainer Joachim Löw war von dem erneuten personellen Rückschlag geschockt:

"Heiko hätte bei der WM eine wesentliche Rolle in unserem Team gespielt. Er wäre aufgrund seiner Vielseitigkeit für uns wichtig gewesen. Im Training hat er sich in überragender körperlicher Verfassung präsentiert."

Magath betroffen

Auch Westermanns Schalker Vereinstrainer zeigt Mitfgefühl: "Das ist eine ganz bittere Nachricht! Eine WM spielen zu dürfen ist für einen Spieler etwas Besonderes. Wenn einem dann solch ein Pech so kurz vor dem Start des Turniers und so unglücklich und unnötig in einem Freundschaftsspiel widerfährt, ist es sehr bedauerlich", sagte ein betroffener S04-Chef-Trainer Felix Magath.

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