Die gelungene Generalprobe gegen Bosnien weckt Hoffnung. Allerdings ist auch ein Leistungseinbruch keinesfalls ausgeschlossen.

Der Auftritt gegen Bosnien hat Mut gemacht für die WM.

Doch wenn man ehrlich ist, lag das nur an der Leistung in der zweiten Hälfte.

Denn vor der Pause präsentierte sich die DFB-Auswahl alles andere als WM-reif und hätte mit etwas Pech auch 0:3 zurückliegen können.

So bleibt unterm Strich eine zwiespältige Einschätzung der deutschen Chancen in Südafrika.

Zumindest 45 Minuten lang bewiesen die meisten Spieler am Donnerstagabend, dass sie das Potenzial haben, sich bei der Endrunde in den Kreis von internationalen Top-Stars zu spielen.

[image id="17b1b731-65bf-11e5-acef-f80f41fc6a62" class="half_size"]

Als Beispiel seien neben Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger nur Manuel Neuer, Mesut Özil, Sami Khedira und Thomas Müller genannt.

Auf der anderen Seite ist aber völlig unklar, wie die jüngste deutsche WM-Mannschaft seit 1934 das Extremerlebnis einer Weltmeisterschaft physisch und psychisch verarbeitet.

Die erste Halbzeit gegen Bosnien hat gezeigt, dass auch ein Leistungseinbruch und ein Vorrunden-K.o. keinesfalls ausgeschlossen sind.

Erst einmal allerdings sollte man dieser deutschen Elf mit einer ähnlichen Zuversicht begegnen wie es die begeisterten Fans in Frankfurt getan haben.

Denn das Team von Jogi Löw ist jung, sympathisch, offensiv und hat spielerisch das beste Potenzial einer Nationalmannschaft seit einer kleinen Ewigkeit.

Es gibt also trotz der vielen Ausfälle gute Gründe, vom vierten WM-Titel zu träumen ? auch wenn er einer Sensation gleich käme.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel