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Deutsche Fans feierten ausgelassen beim Public Viewing © getty

Die deutschen Fans strömen zum Public Viewing. Für das Serbien-Spiel erwarten die Veranstalter einen noch größeren Ansturm.

Köln - Riesenjubel, Fahnenmeere - und alles in Schwarz, Rot und Gold: (249070die Bilder)

Die deutschen Fußball-Fans haben beim WM-Traumstart der Nationalmannschaft eine große Party gefeiert und Erinnerungen an das Sommermärchen 2006 geweckt.

Hunderttausende Anhänger verfolgten den 4:0 (2:0)-Auftaktergfolg gegen Australien bei zahlreichen Public-Viewing-Veranstaltungen. Hauptstadt der Begeisterung war diesmal Hamburg:

Rund 65.000 Fans bejubelten auf dem Heiligengeistfeld die Tore von Lukas Podolski, Miroslav Klose, Thomas Müller und Cacau und sorgten dafür, dass der "Aussie-Burger" schon vor dem Anpfiff ausverkauft war.

Gegen Serbien werden es noch mehr

"So viele glückliche, zufriedene und friedliche Menschen auf einem Platz. Das ist einfach toll", sagte die Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck.

Veranstalter Manfred Pakusius kündigte unterdessen für die nächsten Spiele "über 70.000 Fans" an.

Am Berliner Olympiastadion feuerten rund 30.000 Zuschauer das Team von Bundestrainer Joachim Löw lautstark an. (Die WM-Kader im Überblick)

Fan-Meile am Brandenburger Tor

"Das ist alles Energie. Das spürst du als Spieler, auch wenn du zehntausend Kilometer weg bist", sagte der ehemalige Weltklassetorhüter Oliver Kahn über die Unterstützung aus der Heimat.

In Berlin soll sich die Stimmung noch weiter steigern.

Am 23. Juni zum dritten Vorrundenspiel gegen Ghana öffnet in der Hauptstadt auch die Fan-Meile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule.

Hupkonzerte in Deutschland

Nach dem glänzenden Auftakt der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) starteten die begeisterten Fans in vielen Städten Autokorsos.

Dabei wurde auf den Lärm der Vuvuzelas weitgehend verzichtet. Die Fans vertrauten der Kraft ihrer Stimme.

Überall war die Stimmung prächtig. Bei meist schönem Wetter waren die Biergärten rappelvoll.

Von Berlin bis München - die Fans feiern

In den Fußball-Hochburgen in Nordrhein-Westfalen feierten die Anhänger friedlich und ausgelassen.

Rund um die Kölnarena versammelten sich rund 20.000 Fans, in die Schalker und Düsseldorfer Arena strömten jeweils über 7000 Besucher.

In München kamen 18.000 Fans ins Olympiastadion, obwohl dort das Wetter nicht mitspielte.

Frankfurt war überfüllt

Nach Spielschluss ging die Feier im Regen weiter, die Polizei sperrte die Leopoldstraße ab.

Die Münchner WM-Arena leuchtete um Mitternacht ganz in Rot - das gibt es sonst nur bei Bayern-Spielen (GAMES: Das WM-Tippspiel).

Auch in Frankurt/Main war der Ansturm groß. Die Tore der ersten Public-Viewing-Veranstaltung mussten schon eine Stunde vor Anpfiff wegen Überfüllung geschlossen werden.

Friedliches Fest

"Das hätte ich nicht erwartet", meinte Thomas Feda, Chef der veranstaltenden Tourismus und Congress GmbH.

25.000 Besucher sorgten in der Frankfurter Arena für echte Stadionatmosphäre, 16.000 Fans besuchten die beiden Public-Viewing-Plätze am Rossmarkt und am Rathenauplatz.

Auch in der Mainmetropole blieb es nach Polizeiangaben ruhig.

"Es gab einzelne Auto-Korsos, aber noch nicht die klassischen Auto-Korsos. Aber das war ja auch erst der Anfang", sagte Jürgen Linker, Pressesprecher der Polizeidirektion Frankfurt.

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