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Dr. Theo Zwanziger ist seit Oktober 2004 Vorsitzender des DFB © imago

Die Kritik macht dem DFB-Präsident zu schaffen: Zwanziger lässt offen, ob er für weiter für die Verbandsspitze zur Verfügung steht.

Köln - DFB-Präsident Theo Zwanziger hat Amtsmüdigkeit erkennen lassen.

Der 65-Jährige lässt offen, ob er für weiter für die Verbandsspitze zur Verfügung steht.

"Die Amtsmüdigkeit, die gibt es", sagte Zwanziger der "Rhein-Zeitung".

Zuvor hatte er nach Angaben der Zeitung vor den Delegierten des Fußballverbands Rheinland in Altenkirchen erklärt: "Ich spüre eine tiefe Sehnsucht nach dem Privaten."

Zwanziger sagte, es sei "momentan völlig offen", ob er im Oktober bei der Wahl des Präsidenten erneut kandidieren werde.

Kritik hat Spuren hinterlassen

Grund für seine Überlegungen sei auch die heftige Kritik an seiner Person, vor allem im Zuge der Schiedsrichter-Affäre.

Die Entscheidung soll bis zur nächsten Präsidiumssitzung des DFB am 30. Juli gefallen sein.

"Dann müssen sich alle erklären, auch ich", so Zwanziger. 262274(DIASHOW: Die Ankunft des DFB-Teams in Frankfurt)

Vor der WM noch keine Rückzugsgedanken

Vor der WM in Südafrika hatte Zwanziger angekündigt: "Ich werde im Oktober beim Bundestag in Essen einen sehr guten Geschäftsbericht abgeben können, dann werden die Karten neu gemischt."

Von Rückzug wollte er damals noch nichts wissen.

"Ich habe noch eine Menge zu tun, und meine Aufgabe als DFB-Präsident macht mit weiter viel Spaß. Deshalb habe ich noch nicht vor, mich komplett auf das Altenteil zurückzuziehen und nur in der Hängematte zu liegen."

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