Nach der Vertragverlängerung stehen Joachim Löw und Oliver Bierhoff als große Sieger da. Das hat einen einfachen Grund: Den Erfolg.

Die WM ist zwar noch keine zwei Wochen her, doch die Vertragsverlängerung mit Joachim Löw war überfällig.

Am Ende steht der Bundestrainer mit seinem Trainerstab als großer Sieger da, ebenso wie Teammanager Oliver Bierhoff.

Und das hat einen einfachen Grund: Den Erfolg.

Die WM in Südafrika hat eindrucksvoll bewiesen, dass Löw der richtige Mann ist.

Gegen alle Widerstände bei Klubs, Medien und Fans hat er seine Mannschaft aufgebaut und ist dabei ungeachtet aller Forderungen nach Kuranyi und Frings oder gegen Klose, Podolski und Friedrich konsequent seinen Weg gegangen.

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Dabei hat er ein Team aufgebaut, das zu den besten der WM gehörte, seit Jahrzehnten von einer DFB-Auswahl nicht mehr gesehenen Offensiv-Fußball zelebrierte und in der Mehrheit noch mindestens zwei Weltmeisterschaften zusammenspielen kann.

Die Perspektiven sind also glänzend, schon bald die lange Durststrecke ohne großen Titel zu beenden.

Da wäre es absurd gewesen, dem Baumeister das Heft aus der Hand zu nehmen und einen Neuanfang mit unsicherem Ende zu provozieren.

Trotzdem hat die DFB-Spitze um Theo Zwanziger nach der lautstark geplatzten Vertragsverlängerung im Frühjahr lange mit dem Feuer gespielt und ist erst nach dem WM-Triumphzug eingeknickt.

Entsprechend angeschlagen und amtsmüde wirkte der Präsident zuletzt, schließlich hing seine Zukunft im Amt an einer Einigung mit Löw und Bierhoff.

Nun muss er mit einer Nationalmannschafts-Führung leben, die stark wie nie ist.

Die WM hat gezeigt, dass das kein Nachteil sein muss.

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