In Brüssel offenbarte die DFB-Elf noch Schwächen, aber zeigte auch, was ein Top-Team ausmacht. Geglänzt hat sie dabei aber nicht.

Der 1:0-Sieg der DFB-Auswahl in Belgien war alles andere als glanzvoll.

Die Abwehr leistete sich in der Anfangsphase einige Fehler. In der Zuordnung und im Spielaufbau haperte es.

Eklatant waren die Schwächen in der Rückwärtsbewegung, positiv das schnelle Umschalten im Spiel nach vorn, wie auch beim Siegtreffer durch den starken Miroslav Klose.

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Alles in allem hat das Spiel in Brüssel das bestätigt, was Spieler und Trainer angekündigt hatten.

Die Mannschaft quälte sich, kämpfte sich ins Spiel - sie hatte einen "guten Spirit", wie Bundestrainer Joachim Löw den Teamgeist und Zusammenhalt in der Truppe nach Abpfiff auf den Punkt brachte.

Und die deutsche Elf nutzte einen Fehler der Belgier eiskalt aus.

Das ist es, was eine Spitzenmannschaft auszeichnet, auch wenn die DFB-Auswahl noch weit von ihrer Bestform entfernt war.

Der Erfolg in Belgien war beileibe kein spielerischer Genuss. Doch er hat gezeigt, wie wichtig es ist, eine eingespielte Mannschaft zu haben. In der Startelf standen elf WM-Teilnehmer.

Das große Plus des WM-Dritten ist, dass jeder für den anderen läuft, alle hungrig sind und bis zum Schluss alles geben.

Im Schongang kann man in der EM-Qualifikation kein Spiel gewinnen. Wenn es noch nicht rund läuft, muss man sich quälen können.

Das hat die deutsche Mannschaft in Belgien getan. Und wurde mit dem Sieg belohnt.

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