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Miroslav Klose und Lukas Podolski dürfen sich neben dem schottischen Team auch auf Polen freuen. Deren Superstar kickt zum Zeitpunkt der Quali-Duelle schon beim FC Bayern
Miroslav Klose und Lukas Podolski stürmten früher zusammen beim FC Bayern © getty

Die überragenden Klose und Podolski freuen sich über den Kantersieg gegen Aserbaidschan, sehen sich aber noch nicht am Limit.

München - Der Traumstart in die EM-Qualifikation ist perfekt.

Nach dem 1:0-Arbeitssieg bei den Belgiern gab es im Duell mit dem Fußball-Entwicklungsland Aserbaidschan in Köln einen furiosen 6:1-Erfolg, bei dem besonders Lokalmatador Lukas Podolski und Miroslav Klose in der Offensive glänzten - und sich hinterher entsprechend glücklich äußerten.

Auch Bundestrainer Joachim Löw versteckte seine Freude über den spielstarken Auftritt nicht - wusste aber nicht, wo sein Kapitän war.

Manuel Neuer ärgerte sich über seinen Fehlgriff beim Ehrentor der Gäste.

SPORT1 hat die Stimmen zum Spiel 284504(DIASHOW: Bilder des Spiels).

Joachim Löw (Bundestrainer): "Es hat Spaß gemacht, das zu sehen. Wir haben seit einigen Monaten, auch vor der WM, diese Dinge einstudiert. Man spürt, dass diese Automatismen langsam greifen. Podolski war anzumerken, dass er gewillt war, viel Laufarbeit zu absolvieren. Ich habe Michael Ballack nicht im Stadion gesehen. Ich hatte ihm freigestellt, ob er kommt. Das muss jeder selbst entscheiden."

Berti Vogts (Trainer Aserbaidschan): "Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir waren viel zu passiv. Wir haben dumme Gegentore in der Nachspielzeit bekommen. Deutschland spielt in einer anderen Liga. Wir sind 105. der Weltrangliste, Deutschland an Nummer drei - das ist ein Klassenunterschied."

Miroslav Klose (Bayern München): "Auch nach diesem Spiel muss ich sagen, dass noch Luft nach oben bei mir ist. Vom konditionellen Aufbau fehlt noch ein bisschen. Wichtig ist, dass wir uns nicht ausruhen und den nächsten Schritt machen."

Lukas Podolski (1. FC Köln): "Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute ein tolles Spiel gemacht und verdient gewonnen. Gegen Belgien lief es für mich nicht optimal, heute war es für mich in meinem Wohnzimmer ein weiterer Schritt nach vorne."

Philipp Lahm (Bayern München): "Sechs Tore geschossen - da kann man zufrieden sein. Diese Mannschaft hat Spaß, Fußball zu spielen und Tore zu schießen. Trotz des Gegentors können wir alle zufrieden sein."

Manuel Neuer (Schalke 04): "Wir wollten ohne Gegentor bleiben. Das Tor ist einfach dumm gelaufen. Das ist natürlich ärgerlich. Aber wir haben den Spielwitz von Südafrika mitgenommen. Ich hoffe, es geht so weiter."

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