SPORT1-Einwurf: Die DFB-Auswahl startet mit zwei Siegen in die EM-Quali und überzeugt dabei. Das Gerüst wirkt dabei stabil.

Die deutsche Nationalmannschaft ist mit zwei Siegen in die EM-Qualifikation gestartet.

"Es war ganz wichtig, sechs Punkte zu holen, mehr geht nicht", sagte Miroslav Klose, der allein drei der insgesamt sieben Tore gegen Belgien und Aserbaidschan erzielte.

Recht hat er. Mehr kann man nicht verlangen nach der kurzen Vorbereitungszeit, die Bundestrainer Joachim Löw und seine Spieler nach der WM auf diese beiden Partien hatte.

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In Belgien überzeugte die DFB-Auswahl durch Teamgeist, Kampfkraft und Siegeswillen, gegen Aserbaidschan tat sie sich ebenfalls zu Beginn schwer, fand aber ihren Rhythmus und zeigte spielerisch eine ansprechende Leistung - wenn auch gegen einen indiskutablen Gegner.

Wer etwas kritisieren will, muss schon nach Gründen suchen. Manuel Neuers Fehler bei Aserbaidschans Tor lässt sich getrost unter der Rubrik "shit happens" einordnen. Wer nun gleich wieder den Kampf um die Nummer eins ausrufen will - bitteschön. Er muss sich aber darauf gefasst machen, nicht ernst genommen zu werden.

Mesut Özil und Sami Khedira haben nicht so geglänzt wie phasenweise während der WM, aber jungen Spielern muss man auch schwächere Spiele zugestehen. Und wenn schwächere Spieler immer noch so aussehen wie die gegen Belgien und Aserbaidschan, ist das nicht wirklich schlimm.

Gut sind die beiden Siege im Hinblick auf das nächste Spiel gegen die ebenfalls mit sechs Punkten gestartete Türkei. Ein Sieg in Berlin wäre fast schon die halbe Miete auf dem Weg zur EM.

Doch Ruhe wird der Bundestrainer nicht lange haben. Man muss kein Prophet sein um zu sagen, dass die Diskussion um Michael Ballack und die leidige "K-Frage? weitergehen wird. Trotz des perfekten Starts.

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