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Toni Kroos (M.) wurde bei der WM meist auf der Sechser-Position eingesetzt © getty

Bundestrainer Joachim Löw verrät Details zur Aufstellung für das EM-Quali-Spiel gegen die Türkei. Die Innenverteidigung steht.

Vom DFB-Team berichtet Martin Volkmar

Berlin - Toni Kroos und Jerome Boateng sind die Favoriten, aber noch ist alles offen.

"Es ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen", sagte Joachim Löw zu den beiden offenen Positionen in der deutschen Startelf gegen die Türkei am Freitag (ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER).

Der Bundestrainer will sich nach eigenen Angaben erst nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend im Berliner Olympiastadion festlegen.

Allerdings spricht vieles dafür, dass Kroos die Position des verletzten Bastian Schweinsteiger im defensiven Mittelfeld einnehmen wird.

"Ich habe das ja schon einige Male gespielt, auch bei der WM nach Einwechslungen. Das hat immer ganz ordentlich geklappt", zeigte sich der 20-Jährige vom FC Bayern zuversichtlich.

Auch Müller eine Alternative

Als Alternativen nannte Löw neben Christian Träsch, der beim VfB Stuttgart im Mittelfeld mit dem gesetzten Sami Khedira zusammengespielt hat, überraschend auch Thomas Müller.

"Es gibt auch die Überlegung, Thomas Müller ins Zentrum zu stellen, weil er da viel Torgefahr entwickeln kann", erklärte der DFB-Chefcoach.

"In der Mitte fühle ich mich wohler", hatte der Bayern-Shootingstar zuvor dem "kicker" gesagt, dabei aber sicherlich nicht an die Schweinsteiger-Position gedacht.

Keine Systemumstellung

Löw will aber auch nicht das System auf nur einen defensiven Mittelfeldspieler umstellen. Ein Argument mehr für Kroos, der dann mit Müller sowie Mesut Özil und Lukas Podolski rochieren könnte.

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Im Sturm ist Miroslav Klose gesetzt, der mit seinem 104. Länderspiel Franz Beckenbauer überholen und alleiniger vierter der DFB-Rekordliste wäre.

In der Viererkette werden vor Torwart Manuel Neuer sicher Kapitän Philipp Lahm, Per Mertesacker und Holger Badstuber auflaufen.

Boateng oder Westermann

Auf der linken Abwehrseite wird wohl Boateng spielen. Er sei zwar seit seiner Knieverletzung noch nicht bei 100 Prozent, erklärte der Profi von Manchester City, fühle sich aber fit:

"Links hinten ist nicht meine Lieblingsposition, aber wenn ich der Mannschaft dort helfen kann, mache ich das gern."

Daneben kann sich noch der Hamburger Heiko Westermann Hoffnung machen, obwohl auch er eigentlich Innenverteidiger ist.

"Dauerhaft sicher keine Lösung"

Löw räumte auch offen ein, dass ihm nach dem Ausfall von Marcell Jansen derzeit die Alternativen auf dieser Position fehlen.

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"Boateng und Westermann haben ihre Stärken eher im Zentrum. Dauerhaft ist das sicher keine Lösung", sagte er.

Trotz der Umstellungen und der Formkrise zahlreicher WM-Fahrer geht der Bundestrainer zuversichtlich in die Partie: "Ich bin optimistisch."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Deutschland:

Tor: Neuer/Schalke 04 (24 Jahre/13 Länderspiele)Abwehr: Lahm/Bayern München (26/73), Mertesacker/Werder Bremen (26/71), Badstuber/Bayern München (21/6), Boateng/Manchester/City (22/11)Mittelfeld: Kroos/Bayern München (20/10), Khedira/Real Madrid (23/14) - Müller/Bayern München (21/10), Özil/Real Madrid (21/19), Lukas Podolski/1. FC Köln (25/81)Sturm: Klose/Bayern München (32/103)

Türkei:

Tor: Volkan Demirel/Fenerbahce Istanbul (28/44)Abwehr: Gökhan Gönül/Fenerbahce Istanbul (25/19), Servet Cetin/Galatasaray Istanbul (29/50), Ömer Erdogan/Bursaspor (33/2), Hakan Balta/Galatasaray Istanbul (27/26)Mittelfeld: Emre Belözoglu/Fenerbahce Istanbul (30/72), Mehmet Aurelio/Besiktas Istanbul (32/35) - Hamit Altintop/Bayern München (27/59), Nuri Sahin/Borussia Dortmund (22/23), Tuncay Sanli/Stoke City (28/78)Sturm: Nihat Kahveci/Besiktas Istanbul (30/67)

Schiedsrichter: Howard Webb (England)

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