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Häufchen Elend: Carolin Schiewe sitzt nach der knappen Niederlage enttäuscht auf dem Rasen © getty

Aus der Traum: Gegen die USA ist für den DFB-Nachwuchs bei der U-20-WM Endstation. Nun kommt es zum europäischen Duell um Bronze.

Coquimbo - Niedergeschlagen saßen die Spielerinnen der deutschen U 20 nach dem geplatzten Titeltraum im WM-Halbfinale von Chile auf dem Rasen.

"Unsere Enttäuschung ist riesengroß", sagte DFB-Trainerin Maren Meinert nach dem 0:1 (0:1) gegen die USA, blickte aber zugleich schon wieder nach vorne: "Diese Niederlage müssen wir schnell verarbeiten."

Während die USA und Titelverteidiger Nordkorea im Endspiel am Sonntag nach der Krone greifen, wollen sich die DFB-Juniorinnen drei Stunden vorher im Spiel um Platz drei gegen Frankreich zumindest den Trostpreis sichern.

"Wir wollen uns ordentlich verabschieden und wenigstens Bronze mit nach Hause nehmen", erklärte Meinert.

Ausgleichs-Chancen in der Schlussphase

Den entscheidenden Treffer für die USA erzielte Sydney Leroux in der 21. Minute.

In der Schlussphase verhinderte US-Torhüterin Alyssa Naeher vor 15.548 Zuschauern im Stadion Francisco Sanchez Rumoroso bei Chancen von Lisa Schwab und Bianca Schmidt den Ausgleich für das DFB-Team.

"Am Einsatz hat es nicht gemangelt", sagte Meinert, die ihren Spielerinnen keinen Vorwurf machen wollte.

Allerdings musste die frühere Nationalspielerin anerkennen, dass die USA vor allem zu Beginn der Partie deutlich besser waren.

"Die USA sind besser ins Spiel gekommen. Wir haben das Tor sehr früh kassiert. Am Ende hat es leider nicht mehr gereicht", erklärte Meinert.

Nordkorea bezwingt Frankreich

Der Rückstand hatte sich angedeutet. Zunächst verfehlte Keelin Winters (3.) knapp das Tor, eine Minute später tropfte eine Flanke von Nikki Washington auf die Latte.

Zudem rettete Schmidt für die geschlagene Torhüterin Alisa Vetterlein bei einem Schuss von Christine Nairn auf der Linie (6.).

Zwar wurde der DFB-Nachwuchs in der zweiten Halbzeit stärker, verpasste aber den Ausgleich.

Zuvor war Nordkorea erneut ins Endspiel eingezogen. Der Titelverteidiger hatte sich in Temuco mit 2:1 (0:0) gegen Frankreich durchgesetzt.

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