Die deutsche U-17-Nationalmannschaft begeistert bei der Weltmeisterschaft in Mexiko mit Offensivfußball und Teamgeist.

Namen wie Samed Yesil, Koray Günter, Mitchell Weiser oder Odisseas Vlachodimos waren bis vor drei Wochen in Deutschland niemandem ein Begriff.

Doch nun haben sich die 17-Jährigen Nachwuchskicker erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt und dabei einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Mit der Bronzemedaille kehrt das Nachwuchsteam von der Weltmeisterschaft in Mexiko heim. Das ist ein tolles Ergebnis, viel mehr begeisterte jedoch die Art und Weise, wie sich die Mannschaft bei dem Nachwuchsturnier präsentierte.

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Das Team von Trainer Steffen Freund zeigte phasenweise spektakulären Offensivfußball, aber auch Kampfstärke, Moral und mannschaftliche Geschlossenheit.

Die U 17 setzt den Weg konsequent fort, den die deutsche A-Mannschaft bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 eingeschlagen hat: jung, sympathisch, offensiv.

Lediglich ein spätes Gegentor im Halbfinale gegen de späteren Weltmeister Mexiko verhinderte den möglichen ganz großen Wurf, trotzdem setzt sich der Aufschwung im Juniorenbereich des deutschen Fußballs fort.

Da auch in der Bundesliga junge Spieler voll im Trend liegen, scheint es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Talente aus der aktuellen U-17-Auswahl auch in der deutschen Elite-Liga auftauchen.

Allerdings wecken die Auftritte der DFB-Junioren auch Begehrlichkeiten bei anderen Verbänden. Immerhin elf Spieler der Auswahl haben einen Migrationshintergrund, Auswahlmannschaften anderer Länder würden die Talente sicherlich gerne in ihren Reihen sehen.

Diesen Abwerbungsversuchen müssen die Verantwortlichen des DFB zuvorkommen.

Dann dürfte der Nachschub an hochklassigen Fußballern für das A-Nationalteam in dem kommenden Jahren gesichert sein.

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